260325-1. Polizei nimmt 29-Jährigen nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Bahrenfeld vorläufig fest
Tatzeit: 23.03.2026, 21:35 Uhr
Tatort: Hamburg-Bahrenfeld, Schnackenburgallee
Einsatzkräfte der Polizei haben am Montagabend einen 29-Jährigen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, einen 51-Jährigen in einer Wohnunterkunft im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld mit einem Messer verletzt zu haben. Der Tatverdächtige wurde dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.
Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge kam es zwischen den beiden Bewohnern der Wohnunterkunft zu einem Streit in dessen Verlauf der 29-Jährige Ukrainer den 51-Jährigen mit einem Messer im Oberkörper verletzte.
Eine alarmierte Rettungswagenbesatzung der Feuerwehr transportierte den Verletzten unter Begleitung eines Notarztes in ein Krankenhaus, wo er notoperiert wurde. Es bestand keine Lebensgefahr.
Eine Funkstreifenwagenbesatzung nahm den 29-jährigen Tatverdächtigen auf dem Gelände der Unterkunft vorläufig fest.
Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm vor Ort die ersten Ermittlungen, die im Anschluss durch das für Körperverletzungsdelikte örtlich zuständige Landeskriminalamt (LKA 123) übernommen wurden. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse stuften die Ermittlerinnen und Ermittler die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Ermittlungen werden nun von der Mordkommission (LKA 41) in enger Abstimmung mit der Abteilung für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft fortgeführt.
Der 29-jährige Ukrainer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ein Richter hat mittlerweile einen Haftbefehl erlassen.
Die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden dauern an.
Schl.
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