BPOL NRW: Pfefferspray im Zug versprüht – Bundespolizei sucht Zeugen

Am Samstagnachmittag (11. April) haben Unbekannte in einem Regionalzug von Paderborn nach Bielefeld Pfefferspray versprüht. Zwei Reisende erlitten hierdurch Reizungen der Atemwege und Augen und wurden durch Rettungskräfte behandelt. Ersten Ermittlungen zufolge kam es um 16:45 Uhr in einem Zug der Nordwestbahn zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Reisenden und der Zugbegleiterin wegen nicht vorschriftsmäßig abgestellten E-Scootern. Die beiden Reisenden verließen den Zug im Bahnhof Sennelager und sollen hierbei die Zugbegleiterin auf russisch oder ukrainisch beleidigt haben. Unmittelbar nach dem Ausstieg verbreitete sich im Zug der Geruch von Pfefferspray. Daraufhin leitete der Triebfahrzeugführer kurz nach der Ausfahrt aus dem Bahnhof einen Nothalt zur Durchlüftung des Zuges und Versorgung der beiden leicht verletzten Reisenden ein. Eine Fahndung nach den zwei mutmaßlichen Tätern im Nahbereich des Bahnhofs Sennelager verlief negativ. Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet und die Videoaufnahmen aus dem Zug angefordert. In diesem Zusammenhang werden Zeugen, die Angaben zu den Tatverdächtigen machen können gebeten, sich mit der Bundespolizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 oder unter 0251/97437-0 entgegen. Durch den Vorfall entstanden bahnbetriebliche Verspätungszeiten von insgesamt 71 Minuten. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin Bundespolizeiinspektion Münster Pressestelle Roger Schlächter Telefon: 0251 97437 -1011 (oder -0) E-Mail: presse.ms@polizei.bund.de Internet: Bahnhofstr. 1 48143 Münster Weitere Informationen erhalten Sie unter oder unter oben genannter Kontaktadresse.