260428-2. Polizei stoppt Raser in Hamburg-St. Georg – Ermittlungen wegen mehrerer Verkehrsdelikte – Zeugenaufruf

Tatzeit: 27.04.2026, 15:05 Uhr Tatort: Hamburg-St. Georg, An der Alster Gestern Nachmittag stoppten Einsatzkräfte der Polizei im Stadtteil St. Georg einen 21-jährigen Autofahrer, der im Verdacht steht, eine Verkehrsunfallflucht sowie weitere Verkehrsdelikte begangen zu haben. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Die zivile ProViDa-Besatzung (Proof Video Data) der Verkehrsdirektion Ost (VD 3) bemerkte im Bereich Esplanade / Dammtordamm einen Audi A3 mit entstempelten Kennzeichen und hielt das Fahrzeug daraufhin im Rahmen einer Verkehrskontrolle an. Nachdem die Polizistinnen und Polizisten ihren Funkstreifenwagen verlassen hatten, um an den Audi heranzutreten, beschleunigte der Fahrer unvermittelt sein Fahrzeug und flüchtete über die Alsterglacis in Richtung Kennedybrücke. Die Einsatzkräfte folgten daraufhin dem Mann und sahen, wie dieser während seiner Flucht durch den dichten Verkehr unter anderem Sperrflächen befuhr, mehrmals den Fahrstreifen des Gegenverkehrs und einen abgesperrten Baustellenbereich nutzte, um andere Fahrzeuge zu überholen. Im Zuge seiner rücksichtslosen und grob verkehrswidrigen Fahrt dokumentierten die Einsatzkräfte eine Spitzengeschwindigkeit von mehr als 100 km/h bei erlaubten 50 km/h. Im Einmündungsbereich Kennedybrücke / Ferdinandstor wechselte der Audi-Fahrer aus dem Baustellenbereich kommend über drei Fahrstreifen, um in die Fahrstreifen des Gegenverkehrs der Straße An der Alster zu gelangen. Hierbei kollidierte er zunächst mit einem in gleicher Richtung fahrenden Lkw eines 54-Jährigen und kurz darauf mit dem Seat eines 53-Jährigen. An allen Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der Audi-Fahrer setzte seine Flucht durch den Gegenverkehr fort und konnte wenig später durch mehrere alarmierte Funkstreifenwagenbesatzungen angehalten werden. Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass dieser mutmaßlich ohne Fahrerlaubnis gefahren war. Darüber hinaus leiteten sie gegen den 21-jährigen Deutschen ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht, der Durchführung eines unerlaubten Straßenrennens als Alleinfahrer und des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein. Den Audi stellten die Polizistinnen und Polizisten sicher. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen werden nun bei der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) geführt und dauern an. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Fahrmanövern des Audi geben können oder sonstige Beobachtungen in diesem Zusammenhang gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 040 4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Schl. Alles rund ums Blaulicht - Infos der Polizei Hamburg per WhatsApp! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Patrick Schlüse Telefon: 040 4286-56215 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de