Polizei setzt auf Prävention und Kontrollen am bundesweiten Aktionstag „sicher.mobil.leben – Zweiräder im Blick“

Am gestrigen Dienstag (28.04.2026) beteiligte sich die Bonner Polizei an der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion "sicher.mobil.leben - Zweiräder im Blick". Ziel des diesjährigen Aktionstages war es, Zweiradfahrende auf die spezifischen Risiken im Straßenverkehr aufmerksam zu machen und gleichzeitig zur Einhaltung der Straßenverkehrsregeln zu sensibilisieren. Darüber hinaus wurden auch Auto- und Lkw-Fahrende kontrolliert und auf mögliche Gefahrensituationen im Zusammenhang mit Zweirädern hingewiesen. Im vergangenen Jahr 2025 verunglückten auf den Straßen im Zuständigkeitsbereich der Bonner Polizei 851 Menschen auf Fahrrädern und Pedelecs, 229 auf motorisierten Zweirädern und 129 auf E-Scootern. Um die Zahl der Verunglückten dieser besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmer zu reduzieren, setzt die Bonner Polizei einerseits auf Kontrollen und repressive Maßnahmen, aber auch auf Prävention. Zentrale Themen waren zum einen die Ablenkung im Straßenverkehr, insbesondere durch die Nutzung von Smartphones oder Kopfhörern während der Fahrt. Eine weitere Hauptunfallursache, nämlich die Gefahren beim Abbiegen, war Thema zahlreicher verkehrsdidaktischer Gespräche mit allen Verkehrsteilnehmern. Gerade Zweiradfahrende werden beispielsweise beim Abbiegen im Bereich des sogenannten "toten Winkels" übersehen. Neben nicht angepasster bzw. überhöhter Geschwindigkeit als Hauptunfallursache, stellt das Führen von Fahrzeugen unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln ein nicht unerhebliches Unfallrisiko dar. Entsprechende Regelungen gelten übrigens auch für Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter. Eine funktionierende Beleuchtung, entsprechende Schutzkleidung, die Sichtbarkeit im Straßenverkehr sowie insbesondere das Tragen eines Fahrradhelmes tragen wesentlich zur eigenen Sicherheit bei. Bis in den Abend hinein kontrollierten über 20 Polizistinnen und Polizisten an verschiedenen Kontrollstellen im Zuständigkeitsbereich. Dabei wurden über 200 Verkehrsverstöße von Radfahrenden und insgesamt 141 Verkehrsverstöße von anderen Verkehrsteilnehmern geahndet. Im Rahmen von Geschwindigkeitsüberwachungen, insbesondere im Bereich von Schulen, wurden über 2.700 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 125 zu schnell unterwegs. Durch Beamtinnen und Beamte Verkehrsunfallprävention der Bonner Polizei wurden im Verlauf des gestrigen Aktionstages Präventionsveranstaltungen in Form eines Radfahrtrainings an insgesamt sieben Grundschulen durchgeführt. Rückfragen bitte an: Polizei Bonn Pressestelle Telefon: 0228 - 151023 Fax: 0228-151202 Folgen Sie für aktuelle Informationen gerne unserem WhatsApp-Kanal: