Größerer Einsatz von Polizei und Rettungskräften an der Oberschule Wiefelstede nach Reizgaseinsatz

Heute Mittag kam es an der Oberschule Wiefelstede zu einem größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften. Gegen 13:05 Uhr meldete sich die Schule bei der Polizei und teilte mit, dass in dem Schulgebäude Reizgas versprüht worden sei und mehrere Kinder dadurch Reizungen aufweisen würden. Sofort wurden Polizei- und Rettungskräfte zur Einsatzstelle entsandt. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte ergaben sich Hinweise darauf, dass in Räumlichkeiten der Schule, mutmaßlich in den Toilettenräumen, durch eine bislang unbekannte Person Reizgas versprüht worden war. Die Schule wurde vorsorglich geräumt und anschließend gelüftet. Nach derzeitigem Stand wurden 22 Kinder mit entsprechenden Reizungen festgestellt. Durch den Rettungsdienst wurde umgehend eine Sammelstelle eingerichtet, in der die betroffenen Schülerinnen und Schüler durch ein Großaufgebot an Rettungskräften vor Ort medizinisch versorgt wurden. Viele unverletzte Kinder konnten zeitnah mit dem Schulbus den Heimweg antreten, wurden von ihren Eltern abgeholt oder traten diesen selbstständig an. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder zu möglichen Verursachern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Bad Zwischenahn unter der Telefonnummer 04403-927115 zu melden. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt / Ammerland Pressestelle Jens Rodiek Telefon: 0441/790-4004 E-Mail: pressestelle@pi-ol.polizei.niedersachsen.de