BPOL NRW: Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Dokumentenmissbrauch – zahlreiche Ausweisdokumente und Falschgeld sichergestellt
Ein 41-jähriger vietnamesischer Staatsangehöriger gerät am Aachener Hauptbahnhof in den Fokus der Bundespolizei.
Am Abend des 01.05.2026 kontrollierten Beamte der Bundespolizei in Aachen den 41- jährigen Mann im Aachener Hauptbahnhof. Zur Identitätsfeststellung legte er lediglich ein Foto eines vietnamesischen Reisepasses auf seinem Smartphone vor.
Eine Überprüfung seiner Personalien in den polizeilichen Informationssystemen ergab, dass der 41-Jährige durch die Ausländerbehörde Trier nach dem Asylgesetz sowie durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main im Zusammenhang mit einer Straftat wegen Geldfälschung zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben ist.
Im Zuge der weiteren Kontrolle und Durchsuchung stellten die Beamten mehrere Dokumente sicher, die nicht auf den Mann ausgestellt waren. Darunter befanden sich unter anderem Ausweisdokumente sowie weitere persönliche Unterlagen. Keines der aufgefundenen Dokumente konnte eindeutig dem Beschuldigten zugeordnet werden.
Zudem fanden die Beamten im Portemonnaie des Mannes mehrere augenscheinlich gefälschte Banknoten.
Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Unterschlagung, des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen, Diebstahls sowie der Geldfälschung ein. Zudem besteht der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts im Bundesgebiet.
Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und der Landespolizei übergeben. Die weiteren Ermittlungen übernimmt zuständigkeitshalber die Landespolizei des Polizeipräsidiums Aachen.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Aachen
PHK Bernd Küppers
Telefon: +49 (0)241 56837 0
E-Mail: presse.ac@polizei.bund.de
Bahnhofplatz 3
52064 Aachen
Weitere Informationen erhalten Sie unter oder
unter oben genannter Kontaktadresse.