260504-4-K Zwei Kölner Kriminalfälle bei Aktenzeichen XY…ungelöst – Polizei bittet um Mithilfe

Am kommenden Mittwochabend (6. Mai) richtet sich die Kripo Köln wieder mit zwei ungeklärten Fällen an die Öffentlichkeit. In der ZDF-Fernsehsendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" hoffen die Ermittler wieder auf entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung. Im ersten Fall stellt der Leiter der Ermittlungsgruppe Cold Cases ,Markus Weber, einen bislang ungelösten Mord vor. Am 4. Juli 1992 wurde die damals 48-jährige Bianca B. leblos in ihrer Wohnung in der Kölner Innenstadt aufgefunden. Die Frau, die im Milieu unter dem Namen "Yvonne" bekannt war, arbeitete als Prostituierte in einem Apartment über dem Spielclub "Picadilly" in der Brabanter Straße. Die Obduktion ergab, dass sie bereits mindestens einen Tag zuvor getötet worden war. Da die Wohnung der 48-Jährigen durchwühlt war, gehen die Ermittler nach wie vor von einem Raubmord aus. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich bei dem Mörder um ihren letzten Kunden handelt. Das Ermittler-Team hofft nun auf neue Ermittlungsansätze und bittet Zuschauerinnen und Zuschauer um Hinweise. 1. Wer hatte Bianca B., alias Yvonne in der Zeit vom 1. Juli bis zum 4. Juli 1992 gesehen? 2. Wer hat Informationen, die der Polizei nicht vorliegen, aber für die Aufklärung von Bedeutung sein könnten? Im zweiten Fall bittet Kriminaloberkommissar Chris van de Ven um Hinweise zu einem bewaffneten Raubüberfall, der sich am Abend des 23. Dezember 2021 in Köln-Raderberg ereignete. Drei bislang unbekannte Männer betraten den Feinkostgroßhandel "Mare Atlantico". Mit Schusswaffen bedrohten sie die Anwesenden und gaben mehrere Schüsse in die Luft ab. Während einer der Täter Bargeld aus einem Rollcontainer entwendete, wartete draußen ein vierter Beteiligter in einem dunklen Fluchtfahrzeug. Gemeinsam entkamen die Täter unerkannt. Bilder der Gesuchten sind unter dem folgenden Link abrufbar: https://polizei.nrw/fahndung/202653 Hinweise zu den beiden Fällen nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (bg/al) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Polizeipräsidium Köln Pressestelle Walter-Pauli-Ring 2-6 51103 Köln Telefon: 0221/229 5555 e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de