Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Oberhausen: Erfolgreicher Schlag gegen „Automatensprenger-Bande“ – Tatverdächtige in Untersuchungshaft
Am Donnerstag (30.04.) wurden drei Personen festgenommen. Sie stehen im dringenden Verdacht, mehrere Sprengungen von Zigarettenautomaten im Oberhausener Stadtgebiet begangen zu haben. Seit dem 19.04. wurde eine Serie gleichgelagerter Taten festgestellt. Nach aktuellem Ermittlungsstand umfasst diese acht Sprengungen. Darüber hinaus konnten der Gruppe weitere Straftaten zugeordnet werden, darunter besonders schwere Fälle des Diebstahls.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen agierten die Täter arbeitsteilig und fuhren mit Kleinkrafträdern zu den Tatorten. Dort sollen sie Sprengvorrichtungen in den Automaten angebracht haben, um durch die Explosion an deren Inhalt zu gelangen. An besagtem Donnerstag versuchte die Gruppe, einen Automaten unterhalb der Trasse am Westfield Centro zu öffnen. Dabei wurden sie von einem Zeugen beobachtet, der umgehend die Polizei Oberhausen über die 110 verständigte.
Im Rahmen der sofortigen Fahndung konnte ein Tatverdächtiger durch Einsatzkräfte an einer von der Gruppe genutzten Garage festgenommen werden. Ein zweiter Tatverdächtiger wurde später von einer Funkstreifenwagenbesatzung gefasst. Die anschließenden Durchsuchungen der Wohnanschriften und genutzten Räumlichkeiten, führten zur Festnahme eines dritten Tatverdächtigen und zur Sicherstellung zahlreicher Beweismittel. Dabei wurden auch Gegenstände aus früheren Straftaten aufgefunden.
Im Rahmen der ermittlungstaktischen Maßnahmen kamen auch Kräfte des Einsatztrupps K (ETK) zum Einsatz.
Am Freitag (01.05.) wurden alle Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft für alle drei Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit an.
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