BPOLI MD: Buntmetalldiebstahl: Exekutivmaßnahmen der Bundespolizei

Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg führt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Halle (Saale) ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls, der Sachbeschädigung und der Störung öffentlicher Betriebe. Die Ermittlungen richten sich gegen zwei deutsche Staatsangehörige, im Alter von 27 sowie 39 Jahren. Diese stehen im Verdacht, im Bereich der Bahnstrecke Eisleben - Halle (Saale) in mehreren Fällen Buntmetall entwendet, anschließend abtransportiert und für den Verkauf vorbereitet zu haben. Am 6. Mai 2026 vollstreckten Beamte der Bundespolizei in den Morgenstunden zwei Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Halle (Saale) im Seegebiet Mansfelder Land und in Bad Lauchstädt. Dabei kamen insgesamt 32 Bundespolizisten zum Einsatz. Im Rahmen der Durchsuchungen der Wohnhäuser und der Nebengelasse der beiden Beschuldigten konnten die Einsatzkräfte Kupferkabel, Kabelisolierungen, Abgabebelege, Datenträger und diverse Tatwerkzeuge, wie unter anderem Kabelabisolierer, Bolzenschneider, Trennschleifer und Cuttermesser als Beweismittel fest- und sicherstellen. Zudem fanden die Bundespolizisten eine nicht erlaubte Menge an Cannabisblüten, Gewehrmunition und weiteres Diebesgut in Form von Autokennzeichen vor. Auch diese Zufallsfunde stellten sie sicher und übergeben diese zuständigkeitshalber an die Landespolizei. Der 39-jährige Beschuldigte wurde im Anschluss für eine erkennungsdienstliche Behandlung und zur Vernehmung mit auf das Bundespolizeirevier Halle (Saale) genommen. Die Ermittlungen dauern entsprechend an. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Magdeburg Telefon: +49 (0) 391-56549-505 E-Mail: bpoli.magdeburg.oea@polizei.bund.de X: @bpol_pir