BPOLI LUD: Unerlaubter Algerier mit Haftbefehl bei Grenzkontrolle im Eurocity festgestellt

Seit Dezember 2025 kontrolliert die Bundespolizei Eurocity-Einreisezüge auf der Strecke Breslau-Leipzig. So auch am Samstagnachmittag gegen 15:20 Uhr. Unter den Reisenden befanden sich zwei algerische Staatsangehörige, die auf Nachfrage weder einen Reisepass noch ein erforderliches Visum vorlegen konnten. Statt dessen wiesen sie lediglich eine slowenische Asylkarte vor. Wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts wurden beide Männer in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Dort leiteten die Beamten gegen die 33-Jährigen Strafverfahren ein. Bei der anschließenden Überprüfung der Fingerabdrücke kam ans Licht, dass einer der beiden bereits in Deutschland wegen räuberischen Diebstahls rechtskräftig verurteilt worden war. Nach Verbüßung einer Mindeststrafe hatte er Deutschland verlassen müssen. Für den Fall einer Wiedereinreise lag ein Haftbefehl vor. Der Mann war daher zur Verbüßung seiner Restfreiheitsstrafe von 210 Tagen zu verhaften. Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde gegen beide eine Einreiseverweigerung ausgesprochen. Der Algerier mit Haftbefehl ist bereits in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Bei seinem Begleiter erfolgt die Zurückweisung nach Polen im Laufe des Tages. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf Pressesprecher Danilo Weise Telefon: 0 35 81 - 3626-6110 Mobil: 0175/9029421 E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de