A7 / Dannewerk: Tödlicher Verkehrsunfall auf der A7 – Fahrzeug gerät nach Unfall in Vollbrand

In der Nacht zu Montag (11.05.2026) kam es gegen 01:00 Uhr auf der A7 in Fahrtrichtung Norden zwischen den Anschlussstellen Schleswig/Jagel und Schuby zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person ums Leben gekommen ist. Nach bisherigen Erkenntnissen kam ein PKW aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchfuhr über eine längere Strecke den Seitenbereich der Autobahn, kollidierte schließlich mit der Außenschutzplanke und kam anschließend zum Stillstand. Kurz darauf geriet die Mercedes E-Klasse in Brand und brannte vollständig aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Trotz des schnellen Eingreifens von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst konnte dem Fahrzeugführer nicht mehr geholfen werden. Die Person verstarb noch am Unfallort. Die Identität des Verstorbenen konnte aufgrund der erheblichen Brandschäden zunächst nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Neben mehreren Streifenwagenbesatzungen waren Feuerwehrkräfte, Rettungsdienst, der Rettungshubschrauber "Christoph 42" sowie Kräfte der Autobahnmeisterei und ein Abschleppunternehmen im Einsatz. Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Flensburg ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Für die umfangreichen Rettungs-, Bergungs- und Ermittlungsmaßnahmen musste die Autobahn über mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde an den Anschlussstellen Schuby und Jagel abgeleitet. Zudem mussten im Verlauf der Maßnahmen Fahrzeuge, die sich zwischenzeitlich im gesperrten Bereich befanden, kontrolliert zurückgeführt werden. Durch den Unfall wurden mehrere Elemente der Schutzplanke sowie ein Wildschutzzaun beschädigt. Darüber hinaus entstanden Schäden im Seitenraum der Autobahn. Die Sperrmaßnahmen konnten gegen 03:00 Uhr in Fahrtrichtung Süden und gegen 05:00 Uhr in Richtung Norden aufgehoben werden. Die vollständige Bergung des Fahrzeugs sowie weitere kriminaltechnische Maßnahmen dauerten darüber hinaus noch an. Anschließende Ermittlungen führten zur Feststellung der Identität des Fahrzeugführers: Bei dem Verunfallten handelt es sich um einen 63-jährigen Deutschen aus dem Kreis Schleswig-Flensburg. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Flensburg Norderhofenden 1 24937 Flensburg Jan Krüger Telefon: 0461/484-2010 E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de