260529-1-K Raser schrottet BMW an Schnellrestaurant – Polizei ermittelt wegen verbotenen Kfz-Rennens
Dass er einen BMW 220D unter Ausnutzung der maximalen Motorleistung auf einen Schnellrestaurant-Parkplatz in Köln-Poll driftend ohne Weiteres unter Kontrolle behalten kann, bewies ein 19-Jähriger in der Nacht auf Freitag (29. Mai) - nicht. Unklar ist, ob seinem verantwortungslosen Fahrverhalten gegen 0.10 Uhr eine spontane Fehlinterpretation des Schildes "Drive-In" zugrunde lag. Fakt ist: Das von ihm geführte Sport-Coupé eines Bekannten ist jetzt vorne links etwas kürzer -, seine Akte bei der Verkehrspolizei dafür um Einiges länger geworden. Und auch die Fassade der Umzäunung des betroffenen Fast-Food-Restaurants muss aufwendig repariert werden.
Rettungskräfte fuhren den schwerverletzten Fahranfänger in eine Klinik. Bei ihm ergaben sich keine Hinweise auf vorherigen Alkohol- oder Drogenkonsum. Sein 22 Jahre alter Beifahrer, bei dem es sich um den Halter des Coupés handelt, wurde vor Ort ambulant behandelt.
Polizisten stellten den nicht mehr fahrbereiten BMW sicher, beschlagnahmten das Handy des Verursachers, entzogen ihm die Fahrerlaubnis und verboten ihm das Führen von Kraftfahrzeugen. Er muss sich nun in einem umfangreichen Verkehrsstrafverfahren verantworten.
Dem Vernehmen nach hatten sich die beiden Fahrzeuginsassen erst kurz zuvor auf dem Parkplatz kennengelernt und der BMW-Halter hatte dem Jüngeren für eine kleine Runde das Steuer überlassen. Für diesen Anlass genug, mit Vollgas den Block zu umkreisen, bei der Rückkehr auf den Parkplatz zu übersteuern, nach rechts und links auszureißen und infolge des Aufpralls mit gebrochener Vorderachse und ausgelösten Airbags zum Stehen zu kommen. (cg/ts)
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