260603-3. Acht vorläufige Festnahmen nach Verdacht des Handels mit nicht geringen Mengen Kokain

Tatzeit: 01.06.2026, 10:36 Tatort: Hamburg-Wilhelmsburg, König-Georg-Deich Einsatzkräfte der Polizei nahmen vorgestern sieben Männer und eine Frau vorläufig fest. Sie standen im Verdacht, arbeitsteilig mit Kokain in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. In diesem Zuge beschlagnahmten die Einsatzkräfte unter anderem über 80 Kilogramm Kokain. Im Zuge von Ermittlungen kamen Beamtinnen und Beamten des Drogendezernats (LKA 62) auf die Spur von sieben Männern (30/23/20 Jahre, deutsch; 49/20 Jahre, bulgarisch; 45 Jahre, türkisch; 22 Jahre, afghanisch) und einer 22-jährigen Frau (deutsche Staatsangehörige), die im Verdacht standen, gemeinsam und arbeitsteilig Handel mit nicht geringen Mengen Kokain betrieben zu haben. Am Montagvormittag beobachteten die Ermittlerinnen und Ermittler, wie aus einem Lkw heraus im Stadtteil Wilhelmsburg zwei Paletten einer Frachtsendung umgeladen und an einer anderen Örtlichkeit umgepackt wurden. Einsatzkräfte nahmen daraufhin sechs Männer, von denen einzelne versuchten zu flüchten, vorläufig fest. In diesem Zusammenhang kam es auch zur Abgabe eines Warnschusses in die Luft durch einen der Beamten. Hierbei wurde niemand verletzt. In der Frachtsendung fanden die Polizistinnen und Polizisten rund 80 Kilogramm Kokain und stellten die Drogen sicher. Zeitgleich vollstreckten die Beamtinnen und Beamten einen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg vom Amtsgericht erlassenen Durchsuchungsbeschluss im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel und nahmen dort die 22-jährige Frau sowie den 20-jährigen Deutschen vorläufig fest. In der Wohnung stellten die Einsatzkräfte unter anderem 71 Verpackungseinheiten mit Kokain und rund 1.000 Euro Bargeld sicher. Der 20-jährige Deutsche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die anderen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Ein Haftrichter hat mittlerweile Haftbefehle gegen die sechs Männer erlassen. Gegen die 22-jährige Frau konnte sich der Tatverdacht nicht erhärten. Sie wurde daher entlassen. Die gemeinsamen Ermittlungen des Drogendezernats und der Staatsanwaltschaft dauern an. Schl. Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Patrick Schlüse Telefon: 040 4286-56215 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de