Auf gestohlenen E-Scooter zum Tatort zurückgekehrt: Schneller Ermittlungserfolg nach Kennzeichendiebstahl

Lfd. Nr.: 0457 Jugendliche stahlen am Sonntag (07.06.) die Kennzeichen eines Autos. Der Einsatz endete mit mehreren Sicherstellungen und einer Strafanzeige - Auch, weil das Duo mit einem gestohlenen E-Scooter an den Beamten vorbeifuhr. Gegen 17:40 Uhr beobachtete eine Zeugin, wie sich mehrere Personen an den Kennzeichen eines geparkten Nissans an der Burgholzstraße zu schaffen machten. Anschließend montierten sie diese an einem BMW und fuhren davon. Die Zeugin filmte die Tat mit ihrem Smartphone und wählte den Notruf. Einsatzkräfte trafen den BMW wenig später im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Bornstraße verlassen an. Eine Überprüfung in den polizeilichen Informationssystemen ergab, dass das Auto bereits außer Betrieb gesetzt wurde. Die Beamten stellten den BWM daher sicher. Während die Beamten auf den Abschlepper warteten, fuhren zwei Jugendliche auf einem E-Scooter an den Einsatzkräften vorbei. Die Gesichter kamen den Beamten bekannt vor - denn diese hatten sie kurz zuvor noch auf dem Video der Zeugin gesehen. Die Folge: Eine Kontrolle der 13 und 17 Jahre alten Dortmunder rumänischer Staatsangehörigkeit. Diese ergab zum einen, dass der 17-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Außerdem war der E-Scooter des Duos als gestohlen gemeldet. Somit wurde auch dieses Fahrzeug sichergestellt. In einem Gebüsch auf dem Parkplatz fanden die Beamten schließlich auch den Fahrzeugschlüssel des BMW. Daneben lag ein weiterer Schlüssel, welcher zum einem Mercedes gehört. Beide Schlüssel landeten ebenfalls auf dem Sicherstellungsprotokoll. Nach Abschluss aller polizeilicher Maßnahmen wurden die Dortmunder in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben. Das Duo erwartet nun ein Strafverfahren wegen des schweren Bandendiebstahls. Außerdem fertigten die Beamten einen Bericht an das Jugendamt. Die gestohlenen Kennzeichen wurden an den Halter des Nissans übergeben. Die Ermittlungen zu dem Mercedes dauern an. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Dortmund Tobias Nico Boccarius Telefon: 0231/132-1024 E-Mail: poea.dortmund@polizei.nrw.de