Verkehrsunfall nach Wildunfall- Transporter kollidiert mit liegengebliebenem Pkw

In den Nachtstunden von Samstag auf Sonntag ereignete sich auf der BAB 14 ein Verkehrsunfall infolge eines vorausgegangen Wildunfalls. Drei Personen wurden verletzt. Es entstand hoher Sachschaden. Gegen 00:45 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Kreuz Schwerin und Schwerin Ost, bei dem eine 63-jährige Volvo-Fahrerin einen Zusammenstoß mit einem querenden Reh nicht mehr verhindern konnte. Die Fahrerin sowie ihre 31-jährige Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt. Das Reh verendete an der Unfallstelle. Nach derzeitigen Erkenntnissen erkannte kurz darauf ein 33-jähriger Fahrer eines nachfolgenden Transporters das auf der rechten Fahrspur befindliche Fahrzeug zu spät und kollidierte mit diesem. Durch den Aufprall wurde der Rumäne im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuginsassen des Volvos befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Fahrzeug. Offenbar war am verunfallten Volvo nur die Warnblinkanlage eingeschaltet. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf etwa 70.000 Euro beziffert. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die sorgfältige und unverzügliche Absicherung einer Unfallstelle hin: - Einschalten der Warnblinkanlage - Anlegen der Warnweste - Aufstellen des Warndreiecks in ausreichender Entfernung zur Unfallstelle - Aufenthalt hinter der Schutzplanke/außerhalb des GefahrenbereichesRückfragen bitte an: Polizeipräsidium Rostock Christin Höfler Telefon: 03874 411-304 E-Mail: pressestelle-pp.rostock@polizei.mv-regierung.de