Fahrradfahrer bei Unfall in Jatznick schwer verletzt

Am 08.06.2026 gegen 07:20 Uhr kam es auf der B109 bei Jatznick zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrrad, wobei der Radfahrer schwere, jedoch nicht lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Dabei befuhr der 22-jährige Deutsche mit seinem Fahrrad den Radweg aus Jatznick kommend in Richtung Ferdinandshof. 50 Meter hinter dem Bahnübergang in Richtung Pasewalk wollte der 22-Jährige die Fahrbahn überqueren. Zur gleichen Zeit befuhr eine 41-jährige Deutsche mit ihrem Pkw Skoda die B109 aus Ferdinandshof kommend in Richtung Pasewalk. Nach bisherigen Erkenntnissen üerquerte der Radfahrer die Fahrbahn, ohne den bevorrechtigten Fahrzeugverkehr ausreichend zu beachten. Die Fahrzeugführerin konnte trotz eingeleiteter Bremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. In Folge des Unfalls wurde der Radfahrer schwer verletzt. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens leisteten zwei Rettungskräfte, die sich auf dem Weg zum Dienst befanden, die medizinische Erstversorgung. Der 22-Jährige wurde dann mittels Rettungshubschrauber ins Klinikum verbracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung des Radfahrers durch Alkohol oder andere berauschende Mittel. Daher wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und durch den Notarzt durchgeführt. Sowohl das Fahrrad als auch der Pkw waren nicht mehr fahrbereit. Der Pkw wurde in eigener Zuständigkeit geborgen. Es entstand ein Sachschaden von 10.000 Euro. Die B109 war zur Unfallaufnahme und Bergung zunächst für eine Stunde vollgesperrt und danach noch eine weitere halbe Stunde halbseitig gesperrt. Auch die L32 in Richtung Rothemühl blieb für den Einsatz des Rettungshubschraubers für eine halbe Stunde vollgesperrt. Nachdem der Pkw geborgen war, konnte die Fahrbahn gegen 09:00 Uhr wieder freigegeben werden. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Radfahrer wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie gegen die Pkw-Fahrerin wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen. Rückfragen bitte an: Für Medienvertreter: Cindy Trehkopf Polizeipräsidium Neubrandenburg Pressestelle Telefon: 03971 251 3041 E-Mail: pressestelle-pi.anklam@polizei.mv-regierung.de Rückfragen außerhalb der Bürozeiten und am Wochenende: Polizeipräsidium Neubrandenburg Einsatzleitstelle/Polizeiführer vom Dienst Telefon: 0395 5582 2223 E-Mail: elst-pp.neubrandenburg@polmv.de