Bundespolizei nimmt zwei Taschendiebe fest
Dienstagnachmittag nahm die Bundespolizei zwei Männer vorläufig fest, nachdem diese eine Reisende sexuell genötigt und im Anschluss ihren Rucksack entwendet haben sollen.
Gegen 16:30 Uhr erschien eine 23-Jährige im Bundespolizeirevier am Berliner Hauptbahnhof, um den Diebstahl ihres Rucksacks anzuzeigen. Sie gab gegenüber den Einsatzkräften an, dass ein Mann sie kurz zuvor auf dem Vorplatz an das Gesäß gepackt haben soll. Daraufhin habe sie die Flucht ergriffen und ihr Gepäck zurückgelassen. Der Unbekannte sowie sein Begleiter sollen im Zuge dessen den zurückgelassenen Rucksack entwendet haben und flüchteten.
Einsatzkräfte der Bundespolizei leiteten umgehend Fahndungsmaßnahmen ein und fanden den entwendeten Rucksack mit Teilen des Inhalts im Nahbereich auf. Sie gaben die Gegenstände der Eigentümerin zurück.
Gegen 19 Uhr erkannten die Beamtinnen und Beamten die beiden Männer aufgrund von Videoauswertungen im Bereich der Tramhaltestelle am Europaplatz, nahmen sie vorläufig fest und zur weiteren Bearbeitung mit in die Diensträume. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrollen bestätigten die starke Alkoholisierung der polnischen Staatsangehörigen.
Bei den Durchsuchungen der 32- und 47-Jährigen fanden die Beamtinnen und Beamten den zuvor entwendeten Laptop bei dem Älteren auf und gaben ihn der 23-Jährigen ebenfalls zurück.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung, der sexuellen Belästigung, der Nötigung und des Diebstahls gegen die Polizeibekannten ein.
Nach Abschluss aller Maßnahmen entließen die Einsatzkräfte das Duo aus der Dienststelle.
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