Einbrecher mit Rucksack voller harter Drogen und Diebesgut festgenommen: Bereits mit Haftbefehl gesuchter 34-Jähriger in Untersuchungshaft
Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen
Kassel-Waldau:
Mit einem Rucksack voller harter Drogen, mutmaßlichem Diebesgut und Falschgeld konnte ein Gartenhütteneinbrecher in der Nacht zu Dienstag in Kassel-Waldau festgenommen werden. Der 34-Jährige, der keinen festen Wohnsitz aber Bezüge nach Kassel hat, wurde noch am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Er muss sich nun wegen des gewerbsmäßigen Handels mit harten Drogen, des Einbruchs und weiterer Straftaten verantworten.
Gegen 2:35 Uhr hatte ein aufmerksamer Zeuge zwei Männer beobachtet, die gerade in eine Gartenhütte in einem Waldauer Kleingartenverein einstiegen und umgehend den Notruf 110 der Polizei gewählt. Die hinzugeeilten Beamten des Polizeireviers Ost konnten die beiden Einbrecher, den 34-Jährigen sowie einen 27 Jahre alten Mann, der in Kassel wohnhaft ist, noch am Tatort festnehmen. Im Rucksack des 34-Jährigen fanden sie Beamten dann über 120 Gramm Kokain und 20 Gramm Ecstasy, fast 40 Gramm Amphetamine sowie rund 70 Gramm Haschisch. Neben den Drogen im Wert von mehreren tausend Euro, zwei Messern und einem Tierabwehrspray hatte er auch Falschgeld und verschiedene Gegenstände dabei, die mutmaßlich aus Straftaten stammen. Die Zuordnung dauert aktuell noch an. Außerdem bestand gegen den Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit noch ein offener Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen die Führungsaufsicht mit einer zu zahlenden Geldstrafe von über 2.100 Euro. Der 34-Jährige wurde bis zu seiner Vorführung vor dem Haftrichter in das Polizeigewahrsam gebracht. Der 27-Jährige konnte die Dienststelle nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder verlassen, da keine Haftgründe vorlagen. Die Ermittlungen dauern an.
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