BPOLI MD: Vier Haftbefehle und 5.670 Euro Geldstrafe – Bundespolizei vollzieht Festnahme
Am Donnerstag, den 30. Juli 2026, suchte eine Streife der Bundespolizei im Rahmen einer dienstlichen Kontaktaufnahme eine Frau an ihrem Wohnort in Weißenfels auf. Da sie dort zunächst nicht angetroffen werden konnte, führten die weiteren Ermittlungen die Einsatzkräfte zu ihrem möglichen Aufenthaltsort in Burgwerben. Dort konnte die 32-Jährige wenig später angetroffen und kontrolliert werden. Die anschließende Überprüfung ihrer Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab gleich vier Fahndungsnotierungen zur Festnahme durch die Staatsanwaltschaft Halle. Die Gesuchte war in vier unterschiedlichen Verfahren durch die Amtsgerichte Weißenfels und Merseburg zu Geldstrafen verurteilt worden. Die Verfahren betrafen unter anderem Beleidigung, Diebstahl geringwertiger Sachen sowie versuchte gefährliche Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung. Die insgesamt zu entrichtenden Geldstrafen beliefen sich auf 5.670 Euro. Alternativ waren Ersatzfreiheitsstrafen vorgesehen. Weder zahlte die Frau die auferlegten Geldbeträge, noch stellte sie sich, trotz zuvor ergangener Ladung, dem Strafantritt. Die Bundespolizisten nahmen die Deutsche fest und brachten sie zum Bundespolizeirevier Halle (Saale). Die zur Abwendung der
Ersatzfreiheitsstrafen geforderten Geldbeträge konnte die Frau bei drei der vier Haftbefehle nicht aufbringen. Einen der Haftbefehle konnte sie durch Zahlung des entsprechenden Betrages abwenden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Verurteilte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, in der sie die verbliebende
194-tägige Ersatzfreiheitsstrafe antrat.
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