BPOLI PW – GdpD POM: Bundespolizei vollstreckte am Wochenende drei Haftbefehle, alle drei Polen wurden in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert

Den Anfang machte am Freitag ein 45jähriger Pole, der bei der Einreisekontrolle in einem Flixbus auf der BAB 11 am Grenzübergang Pomellen festgestellt wurde. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Festnahme / Strafvollstreckung durch die Staatsanwaltschaft Berlin wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Die Geldstrafe nebst Kosten in Höhe von 993.- Euro konnte er nicht aufbringen, so dass er für 19 Tage an die Justiz übergeben wurde. Durch die Staatsanwaltschaft Berlin war ein 40jähriger Pole zur Festnahme / Strafvollstreckung wegen schweren Raubes ausgeschrieben. Bei der Kontrolle gegen 18:15 Uhr des gleichen Tages ergab die fahndungsmäßige Überprüfung eine Restfreiheitsstrafe von 600 Tagen. Eine Ersatzleistung für die Verbüßung war nicht vorgesehen Ebenfalls besteht eine weitere Ausschreibung des Landesamtes für Einwanderung Berlin zur Festnahme Ausweisung / Abschiebung / Einreiseverbot. Ein weiterer 45jähriger Pole wurde gestern Abend durch die Staatsanwaltschaft Frankenthal zur Festnahme / Strafvollstreckung wegen Diebstahls gesucht. Demnach hatte er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen zu verbüßen, hiervon hätte ihn die sofortige Zahlung von 1250,00 EUR. sowie 84,50 EUR Verfahrenskosten zu befreit. Ebenfalls besteht gegen ihn auch noch eine Ausschreibung zur Aufenthaltsermittlung, durch die Amtsanwaltschaft Frankfurt am Main. Da der polnische Staatsangehörige nicht in der Lage war, die Geldstrafe zu begleichen, wurde er am 07.09.2026 gegen 02:17 Uhr in die JVA Neustrelitz eingeliefert. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Lars Petersen Telefon: +49 38378 230-130 Handy: +49 1723118075 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .