BPOL NRW: Messer führt in JVA – Bundespolizei vollstreckt Haftbefehle
Am Freitagnachmittag (16. Oktober) überprüften Bundespolizisten im Dortmunder Hauptbahnhof einen Mann. Zwei Staatsanwaltschaften fahndeten bereits nach ihm.
Gegen 17:50 Uhr bestreiften Bundespolizisten den Hauptbahnhof Dortmund und kontrollierten einen 32-Jährigen. Die polizeiliche Fahndungsabfrage ergab, dass der polnische Staatsbürger gleich zweimal per Haftbefehl gesucht wurde.
Das Amtsgericht Norderstedt verurteilte den Mann im August 2024 rechtskräftig wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in zwei Fällen zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 25,- Euro. Hiervon muss er noch eine Ersatzfreiheitsstrafe von neun Tagen verbüßen.
Das Amtsgericht Salzgitter hatte den Gesuchten im Januar 2025 wegen Diebstahls geringwertiger Sachen zu ursprünglich 35 Tagessätzen à 25,- Euro verurteilt. Nun muss er noch eine Restersatzfreiheitsstrafe von elf Tagen verbüßen.
Bei der Durchsuchung fanden die Beamten ein Cuttermesser bei dem Polen auf. Dieses wurde sichergestellt. Da der Wohnungslose die geforderte Gesamtsumme in Höhe von 1.109,50 Euro nicht aufbringen konnte, brachten die Einsatzkräfte ihn in eine Justizvollzugsanstalt für die nächsten 20 Tage.
Die Bundespolizisten leiteten zudem ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
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