Stadtgebiet: Halloween – vorläufige Bilanz der Polizei Duisburg

Die Polizei Duisburg hat sich neben der angezeigten Versammlung mit dem Thema "Gegen Krieg und Sozialabbau" am Samstag (31. Oktober) auch intensiv auf die jährlichen Halloween-Feierlichkeiten vorbereitet. Neben einem verstärkten Kräfteaufgebot, darunter Beamtinnen und Beamte der Bereitschaftspolizei sowie zivile Kräfte, setzte die Duisburger Polizei im Stadtteil Hochfeld erneut eine mobile Videobeobachtungsanlage ein. Wir berichteten hierzu am 29. Oktober: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/6380090 Die Versammlung in Duisburg-Hamborn in der Zeit von 15:00 bis 16:30 Uhr verlief mit rund 200 Teilnehmenden fast störungsfrei. In einem Fall schrieben die Einsatzkräfte eine Anzeige, weil ein Teilnehmer eine strafrechtlich relevante Parole rief. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen. Zwar kam es auch an diesem Halloweenfest zu zahlreichen Böller- und Eierwürfen und auch Ruhestörungen im gesamten Stadtgebiet, jedoch zeigten die verstärkten Sicherheits- und Präsenzmaßnahmen wiederholt erkennbar Wirkung. In einigen Fällen warfen Personen mit Eiern in Richtung der Einsatzkräfte der Polizei und auch in Richtung von Mitarbeitenden der DVG. Einige Beispielsachverhalte aus den Stadtteilen: Im Bereich der Asterlager Straße in Hochemmerich waren vermehrt Jugendliche mit E-Scootern unterwegs. Die Einsatzkräfte führten mehrere Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Ein 14-Jähriger fuhr beispielsweise mit einem Elektrokleinstfahrzeug über den Radweg. Bei seiner Kontrolle fanden die Polizisten heraus, dass das Fahrzeug zu schnell fahren konnte. Sie stellten das Zweirad sicher und schrieben eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weil kein Versicherungsschutz bestand. Ein 19-Jähriger muss sich mit einem Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis auseinandersetzen, weil er im Bereich der Maxstraße in Hamborn mit einem Fatbike unterwegs war, welches eine Geschwindigkeit von 20 km/h erreichte, ohne dass er die Pedale treten musste. Seine Fahrt durfte er nicht mehr fortsetzen. Im Bereich der Rügenstraße in Neumühl sind Einsatzfahrzeuge der Polizei mit Feuerwerkskörpern geworfen worden - es entstand weder ein Sach- noch ein Personenschaden. Im Stadtteil Hochfeld kam es vermehrt zu dem Einsatz von Pyrotechnik und zu größeren Personenansammlungen, auch im Videobeobachtungsbereich an der Pauluskirche. Die Beamten schritten konsequent ein, stellten Identitäten fest und erteilten Platzverweise. Auf der Siechenhausstraße wurden aus einer Gruppe heraus mehrere Feuerwerkskörper gezündet. Verletzt wurde niemand. Die Beamten fertigten mehrere Strafanzeigen, nahmen drei Personen in Gewahrsam und stellten Beweismittel sicher. Ein Jugendlicher muss sich mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz von der Wanheimer Straße/Liebfrauenstraße auseinandersetzen. Bei ihm fanden die Beamten auch ein Reizgasspray, weshalb gegen ihn noch ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Auch ihn übergaben die Beamten den Eltern. Am Hochheider Markt versuchten Personen mit Böllern, eine Schaufensterscheibe zu beschädigen. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen einer Sachbeschädigung ein. Im Bereich des Bürgermeister-Bongartz-Platzes zündeten Personen ebenfalls Feuerwerkskörper. Die Beamten kontrollierten auf einen Schlag gleich 25 Personen, erteilten diesen Platzverweisen und schrieben eine Ordnungswidrigkeitenanzeige infolge des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die konsequente Vorgehensweise der Polizei Duisburg führte dazu, dass die Beamtinnen und Beamten bis in die Nacht auf Sonntag (1. November, 1 Uhr) zu insgesamt 110 Einsätzen mit direktem Bezug zum Halloween-Geschehen ausgerückt sind. Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt 17 Straf- und vier Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die Polizisten nahmen sechs Personen in Gewahrsam und erteilten 50 Platzverweise. Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an: Polizei Duisburg - Pressestelle - Polizei Duisburg Telefon: 0203 280 -1041, -1045, -1046, -1047 Fax: 0203 280 1049 E-Mail: pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de außerhalb der Bürodienstzeiten: Polizei Duisburg Telefon: 0203 2800