Bundespolizei registriert 27 Fahndungstreffer am Wochenende – 30-Jähriger in Haft
Insgesamt 27 Fahndungstreffer verzeichnete die Bundespolizeiinspektion Rostock am vergangenen Wochenende in ihrem Zuständigkeitsbereich. Für einen 30-jährigen kroatischen Staatsangehörigen endete eine Kontrolle in der Justizvollzugsanstalt.
Bundespolizisten kontrollierten den Mann im Überseehafen als Fahrer eines Kleintransporters. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten gleich zwei Fahndungsnotierungen fest.
Die Staatsanwaltschaft München I suchte den 30-Jährigen mit einem Haftbefehl wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Eine Geldstrafe in Höhe von 4.500 Euro sowie Verfahrenskosten von 234 Euro standen noch aus. Zudem ordnete das Amtsgericht Kulmbach Sicherungshaft gegen den Mann an.
Angehörige beglichen die offene Geldstrafe und verhinderten damit die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe. Der weitere Haftbefehl blieb davon jedoch unberührt.
Der zuständige Richter am Amtsgericht Rostock bestätigte die Sicherungshaft. Anschließend brachten die Beamten den 30-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt.
Neben diesem Fall registrierte die Bundespolizeiinspektion Rostock am Wochenende weitere Fahndungstreffer. Den größten Anteil bildeten Aufenthaltsermittlungen, bei denen Behörden den aktuellen Aufenthaltsort gesuchter Personen feststellen wollen.
Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte unter anderem Ausschreibungen im Schengener Informationssystem (SIS) im Zusammenhang mit Rückkehrentscheidungen fest. Weitere Treffer betrafen vermisste Minderjährige sowie Ausschreibungen zur polizeilichen Kontrolle.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1d
18057 Rostock
Sascha Alexas
Telefon: 0381 / 2083 - 1003
E-Mail: presse.hro@polizei.bund.de
Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als
Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer
übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern
sowie auf Nord- und
Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter
Polizei- und Verwaltungsbeamte
sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und
weiterer Rechtsvorschriften
im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an
den Grenzen, auf
Bahnanlagen und auf See.
Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel,
Rostock, Stralsund und Pasewalk
sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und
die Kräfte der Mobilen
Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den
Bundespolizeiinspektionen See in
Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen
Kriminalitätsbekämpfung im
Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und
Trainingszentrum, verfügt die
Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine
maritime Einsatzkomponente.
Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die
Seegrenze (EU-Außengrenze),
maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee
mit modernen und
leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten.
Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie
unter .