BPOLI PW – GdpD POM: Bundespolizei verhindert Tankdiebstahl

Bundespolizisten fiel am Wochenende ein in Polen zugelassener Skoda Fabia in der Ortslage Löcknitz mit Fahrtrichtung Pasewalk auf. Das Fahrzeug wurde angehalten und am Ortsausgang Löcknitz kontrolliert. Im Fahrzeug befanden sich zwei polnische Staatsangehörige, Kraftfahrer 40 Jahre alt, Beifahrer 25 Jahre alt. Zur Kontrolle legten die Personen ihre polnischen ID-Karten sowie den Fahrzeugschein für den PKW vor. Als Reiseziel wurde Hamburg angegeben. Die fahndungsmäßige Überprüfung der Personen ergab für den 25- jährigen Beifahrer eine Fahndungsnotierung zur Aufenthaltsermittlung wegen Bandendiebstahls mit Aushändigung eines bestehenden Strafbefehls. Der Fahrzeugführer konnte zur Kontrolle keinen Führerschein vorweisen. Eine Überprüfung ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Während der Inaugenscheinnahme des PKW wurden im Kofferraum diverse Gegenstände, wie Absaugschlauch und Pumpe zum Diebstahl von Benzin, leere Benzinkanister; Sturmhauben, inklusive Handschuhe, ein abgetrennter Katalysator, diverse Schlüssel, sowie ein Wagenheber aufgefunden. Die Gegenstände sollten augenscheinlich zur Begehung von weiteren Diebstahlshandlungen genutzt werden. Des Weiteren wurden zwei polnische Kennzeichenschilder festgestellt, welche laut durchgeführter Recherche zu einem in Polen zugelassenen Fiat Combo gehören. Auf Grund dieser Feststellungen bestand hier der Verdacht, dass es sich bei den festgestellten Gegenständen um Tatwerkzeuge und Diebesgut handelt. Folglich ergab sich hier der Straftatverdacht des Bandendiebstahls gem.§ 244 I Nr.2 StGB. Beim Kraftfahrer besteht zudem der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Das gefahrene Kraftfahrzeug wurde verkehrssicher abgestellt, die aufgefundenen Gegenstände sichergestellt. Anschließend wurden beide Personen zur Bundespolizeiinspektion Pasewalk zur weiteren Sachbearbeitung verbracht. Hier wurden die entsprechenden Strafanzeigen erstattet. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Pasewalk mit Gemeinsamer deutsch-polnischer Dienststelle Pomellen Igor Weber Telefon: 03 83 54 - 34 97 4 - 100 Mobil: 0172-511 0961 E-Mail: presse.pasewalk@polizei.bund.de Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt gewährleistet als Bundesbehörde die Wahrnehmung ihrer übertragenen Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie auf Nord- und Ostsee. Etwa 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizei- und Verwaltungsbeamte sowie Angestellte, sorgen auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und weiterer Rechtsvorschriften im Rahmen der Gefahrenabwehr und Strafverfolgung für Sicherheit an den Grenzen, auf Bahnanlagen und auf See. Die nachgeordneten Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock und die Kräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit sind 24/7 im Einsatz. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in Holstein, Warnemünde und Cuxhaven sowie der maritimen Kriminalitätsbekämpfung im Direktionsbereich See und einem eigenen Maritimen Schulungs- und Trainingszentrum, verfügt die Bundepolizeidirektion Bad Bramstedt bundesweit einzigartig über eine maritime Einsatzkomponente. Die Bundespolizei See schützt und überwacht Tag und Nacht die Seegrenze (EU-Außengrenze), maritime kritische Infrastruktur, den Seeverkehr auf Nord- und Ostsee mit modernen und leistungsfähigen Einsatzschiffen und -booten. Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter .