Halskette gestohlen: Polizei ermittelt und warnt vor dem „Kettentrick“ – 2611006

Die Polizei im Kreis Mettmann hat in den letzten Monaten eine Häufung des so genannten Kettentricks registriert. Hierbei entwenden Trickbetrügerinnen und Trickbetrüger unbemerkt den hochwertigen Schmuck ihrer Opfer. Am Sonntagnachmittag, 1. November 2026, kam es in Langenfeld zu einem weiteren Fall, bei dem eine 87-jährige Frau bestohlen wurde. Gegen 16 Uhr wurde die Seniorin an der Martin-Buber-Straße aus einem Auto angesprochen. Der Fahrer fragte nach einer nahegelegenen Parkmöglichkeit, die die 87-Jährige bereitwillig erklärte. Anschließend stieg eine noch unbekannte Frau aus dem Auto und gab vor, sich mit einer Umarmung bei der Seniorin bedanken zu wollen. Zudem schenkte die Frau ihr einen Ring. Dabei entwendete sie unbemerkt die goldene Halskette der Seniorin, bevor das Auto sich in unbekannte Richtung entfernte. Die Langenfelderin kann sowohl die Frau als auch den Fahrer des Autos lediglich als circa 40 bis 50 Jahre alt beschreiben. Die Kriminalpolizei ermittelt und fragt: Wer hat zur Tatzeit etwas Verdächtiges an der Martin-Buber-Straße beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld, Telefon 02173 288-6310, jederzeit entgegen. So läuft der Kettentrick ab: Die Kriminellen sprechen meistens ältere Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen. Die Kontaktaufnahme Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus. Körperliche Nähe Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden. Der Diebstahl Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später. Die Polizei rät: Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen. Fragen bitte an: Kreispolizeibehörde Mettmann Polizeipressestelle Adalbert-Bach-Platz 1 40822 Mettmann Telefon: 02104 982-1010 Telefax: 02104 982-1028 E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: Wir haben jetzt auch einen eigenen WhatsApp-Kanal! Hier informieren wir über wichtige und interessante Polizeimeldungen: