Zahlreiche Verkehrsunfälle mit teils Schwerverletzten, körperliche Auseinandersetzungen, Brandstiftung an Pkw, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Frau durch Hundebiss schwer verletzt
Nach Verkehrsunfall geflüchtet (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Reutlingen sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Fahrerflucht, welcher sich am Samstagnachmittag zwischen 15 Uhr und 15.20 Uhr in der Schieferstraße in Reutlingen ereignet hat. Nach derzeitigem Kenntnisstand befuhr hier ein 29-jähriger Audi-Fahrer die Schieferstraße auf dem linken der beiden Fahrstreifen in Fahrtrichtung Tübingen. Auf Höhe der Kreuzung Emil-Adolff-Straße/Heppstraße wechselte ein schwarzer SUV unvermittelt vom rechten auf den linken Fahrstreifen sodass es in der Folge zur seitlichen Kollision mit dem ordnungsgemäß auf dem linken Fahrstreifen fahrenden Audi kam. Der SUV-Fahrer entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallörtlichkeit, ohne sich um den entstandenen Unfallschaden zu kümmern. Der Audi wurde durch den Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge an der rechten Fahrzeugseite in Form eines längsverlaufender Streifschadens beschädigt. Der geflüchtete SUV dürfte korrespondierende Beschädigungen an der linken Fahrzeugseite aufweisen. Der an dem Audi entstandene Sachschaden wird auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Bei dem geflüchteten Verursacherfahrzeug soll es sich um einen schwarzen SUV der Marke BMW gehandelt haben und wurde von einer männlichen Person im Alter von 40 bis 50 Jahren gelenkt. Zeugen, welche sachdienliche Angaben zu dem Verkehrsunfall sowie zu dem geflüchteten Fahrzeug machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07121 / 942-3333 beim Polizeirevier Reutlingen zu melden.
Metzingen (RT): Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen
Eine bislang unbekannte medizinische Ursache dürfte beim derzeitigen Kenntnisstand ursächlich für einen Verkehrsunfall gewesen sein, der sich am frühen Sonntagmorgen gegen 3.45 Uhr in Metzingen ereignet hat. Ein 29-Jähriger befuhr hier mit seinem Alfa Romeo die Uracher Straße, als er unvermittelt von der Fahrbahn abkam und auf einem Fußgängerüberweg mit zwei Verkehrszeichen kollidierte. Im Verlauf der Verkehrsunfallaufnahme äußerte der 29-Jährige, dass er aufgrund körperlicher Probleme den Unfall verursacht habe. An dem Alfa Romeo entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro. Der Sachschaden an den Verkehrszeichen beläuft sich hingegen auf etwa 1.000 Euro.
Pfullingen (RT): Auseinandersetzung in Schnellrestaurant (Zeugenaufruf)
Am Samstagabend ist es in einem Pfullinger Schnellrestaurant in der Max‑Eyth‑Straße zu einer handfesten Auseinandersetzung mit insgesamt sechs verletzten Personen gekommen. Ein 26‑jähriger Mann geriet gegen 21.50 Uhr in einen verbalen Streit mit drei ihm flüchtig bekannten Personen, die ihn mit ausländerfeindlichen Äußerungen beleidigten. Im weiteren Verlauf eskalierte die Situation und entwickelte sich zu einem körperlichen Gerangel, bei welchem die Täter Pfefferspray gegen den 26-Jährigen einsetzten, woraufhin sich dieser gegen die Angreifer wehrte. Die Täter flüchteten in der Folge noch bevor die ersten Polizeikräfte eintrafen. Neben dem leicht verletzten 26-Jährigen klagten fünf weitere Personen im Alter von 23 bis 46 Jahren über Atemwegsreizungen, die auf das eingesetzte Pfefferspray zurückzuführen waren. Eine im Restaurant beschäftigte Mitarbeiterin wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Betrieb des Schnellrestaurants wurde bis zu einer Lüftung durch die verständigte Feuerwehr vorübergehend eingestellt. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter nicht angetroffen werden. Das Polizeirevier Pfullingen hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 07121 / 9918-0 zu melden.
Esslingen am Neckar (ES): Pkw in Brand gesetzt
Zum Brand eines Pkw auf einem Feldweg im Bereich der Kreuzung Römerstraße / Wilfingshauser Str. sind Feuerwehr und Polizei am Samstagabend gegen 20.30 Uhr, ausgerückt. Ein Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie eine Gruppe von drei dunkelgekleideten männlichen Personen einen Brand an dem Audi A3 legte und sich anschließend fußläufig über den Feldweg in Richtung Katzenbühl davon machte. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Audi bereits in Vollbrand. An dem Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden, zudem wurde der Fahrbahnbelag durch den Brand erheblich beschädigt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen vor Ort mussten die Beamten feststellen, dass der Audi derzeit nicht ordnungsgemäß zugelassen ist. Die zum Zeitpunkt des Brandes am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen aus dem Landkreis Esslingen waren bislang auf einen BMW Z3 zugelassen. Augenscheinlich waren sie erst in der selbigen Nacht entwendet worden. Die Ermittlungen der Polizei zu den Besitzverhältnissen des Pkw sowie zu den bislang unbekannten Tätern dauern an. Zeugen, die Angaben zu der dunkelgekleideten Personengruppe oder zu dem Audi A3 machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0711 / 3990-330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.
Leinfelden-Echterdingen (ES): Bei Parkunfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat sich ein 73-jähriger Mann am Samstagmittag bei einem unglücklichen Verkehrsunfall auf dem Parkplatz eines Discounters zugezogen. Gegen 13.15 Uhr wollte der 73-Jährige auf dem Parkplatz aus dem von seiner 73-jährigen Ehefrau gelenkten Mitsubishi Eclipse aussteigen. Als er hierbei die hintere Tür auf der Beifahrerseite öffnete und sich sein rechtes Bein zum Aussteigen bereits außerhalb des Fahrzeugs befand, rollte der Pkw unbeabsichtigt ein Stück weit nach vorne. Durch das ungewollte Fahrmanöver geriet der rechte Fuß des 73-Jährigen unter den rechten hinteren Reifen des Pkw, woraufhin dieser schwer verletzt wurde. Der Verletzte musste in der Folge durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht und hier stationär aufgenommen werden.
Beuren (ES): Pkw bei Unfall überschlagen
Zwei Leichtverletzte und Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro sind das Ergebnis eines Verkehrsunfalls, welcher sich am Samstagabend in der Weiler Steige ereignet hat. Gegen 22.30 Uhr befuhr der 20-jährige Lenker eines Pkw der Marke BMW die K 1262 von Erkenbrechtsweiler in Richtung Beuren. Im Kurvenbereich brach augenscheinlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit das Heck des BMW aus, woraufhin das Fahrzeug in den Gegenverkehr geriet. Beim sofortigen Gegenlenken nach rechts geriet der Pkw in den dortigen Grünstreifen und überschlug sich mehrfach. Sowohl der Fahrer als auch seine 20-jährige Beifahrerin erlitten glücklicherweise lediglich leichte Verletzungen und wurden durch den Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in eine nahegelegene Klinik verbracht. Die Weiler Steige war für die Dauer der Unfallaufnahme kurzfristig voll gesperrt. Das nicht mehr fahrbereite Unfallfahrzeug wurde durch ein verständigtes Abschleppunternehmen abtransportiert.
Tübingen (TÜ): Brunnen vorsätzlich verunreinigt
Das Polizeirevier Tübingen ermittelt aktuell gegen drei unbekannte Männer, nachdem diese in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen Brunnen an der Stiftskirche in der Tübinger Innenstadt mit Zement verunreinigt haben. Eine Passantin konnte die drei Männer gegen 2.15 Uhr dabei beobachten, wie diese drei Säcke mit insgesamt 15 kg Kalk-Zement-Putz in den Georgenbrunnen am Holzmarkt einfüllten und anschließend in Richtung Neckargasse flüchteten. Hierbei führten die Tatverdächtigen noch zwei weitere 5 kg-Zementsäcke mit sich. Die Männer sollen zwischen 25 und 30 Jahre alt und mit schwarzen Winterjacken bekleidet gewesen sein. Einer der drei soll blonde Locken haben. Zur Überprüfung des Georgenbrunnens wurde durch das Polizeirevier Tübingen die Feuerwehr hinzugezogen. Im weiteren Verlauf wurde der Brunnen außer Betrieb gesetzt, um eine Verteilung des Zements im Wasserkreislauf zu verhindern. Verantwortliche der Stadt Tübingen müssen den Brunnen nun näher untersuchen, um klären zu können, ob ein entsprechender Sachschaden entstanden ist. Ob ein in unmittelbarer Nähe aufgefundener Geldbeutel eines 27-Jährigen in Zusammenhang mit der Verschmutzung des Brunnens steht, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Das Polizeirevier Tübingen bittet Zeugen, die Hinweise zu den drei flüchtigen Personen machen können, sich telefonisch unter der Rufnummer 07071 / 972-1400 zu melden.
Ammerbuch-Breitenholz (TÜ): Erheblichen Widerstand geleistet
Ein 21-jähriger Mann hat am Samstagvormittag in Breitenholz einen Polizeieinsatz ausgelöst und im Rahmen seiner Gewahrsamnahme erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten geleistet. Gegen 9 Uhr war die Polizei in den Fleiner Weg gerufen worden, nachdem der Mann zuvor Nachbarn beleidigt und bedroht sowie deren Fahrzeug beschädigt haben soll. Darüber hinaus soll er auch noch weitere Anwohner bedroht haben. Zuvor war es bereits zu verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem 21-Jährigen und seinen ihn zugewiesenen Betreuer gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hielt sich der 21-Jährige vor einem Wohngebäude auf, warf Gegenstände umher und zeigte sich äußerst aggressiv. Da er wiederholten Aufforderungen der Polizeibeamten nicht nachkam, musste er unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht werden. Gegen die anschließende Fesselung setzte er sich massiv zur Wehr und versuchte wiederholt, sich zu befreien. Auch beim Verbringen zum Streifenwagen widersetzte er sich den polizeilichen Maßnahmen. Zudem beleidigte und bedrohte er die Einsatzkräfte mehrfach. Aufgrund seines Verhaltens und der bestehenden Fremdgefährdung wurde der Störer in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. Dort leistete er bei weiteren erforderlichen Sicherungsmaßnahmen erneut erheblichen Widerstand und versuchte mehrere Male, die eingesetzten Polizeibeamten zu beißen. Der 21-Jährige, welcher die iranische Staatsangehörigkeit besitzt, verblieb anschließend zur weiteren Behandlung in der Klinik. Gegen ihn wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Geislingen (ZAK): Frau durch Hundebiss schwer verletzt
Polizei und Rettungsdienst sind am Samstagnachmittag in Geislingen zum Einsatz gekommen nachdem ein Mischlingshund seine 62-jährige Besitzerin gebissen und schwer verletzt hat. Gegen 16.50 Uhr wurde der Polizei mitgeteilt, dass im Wohngebiet Giebel eine Frau von ihrem Hund gebissen worden sei. Aufgrund des zunächst unklaren Ausmaßes der Verletzungen wurde seitens der Integrierten Leitstelle des Zollernalbkreises neben einem Rettungswagen auch ein Rettungshubschrauber vor Ort entsandt. Im Rahmen der Sachverhaltsabklärungen vor Ort konnte ermittelt werden, dass sich der Hund, welcher sich erst seit kurzem bei der Besitzerin befand, nachmittags aufgrund äußerer Einflüsse erschrocken hatte. Beim Versuch, den aufgeschreckten Hund zu beruhigen, biss der Mischling die 62-Jährige und fügte ihr schwere Verletzungen zu. Die Besitzerin wurde in der Folge mit dem Rettungshubschrauber in eine nahegelegene Klinik gebracht und hier stationär aufgenommen. Der beigefarbene, circa zwei Jahre alte und etwa kniehohe Mischlingshund sprang im Verlauf der polizeilichen Einsatzmaßnahmen über den Gartenzaun des Grundstücks und flüchtete in zunächst unbekannte Richtung. Augenscheinlich hält er sich im Bereich des Wohngebiets Giebel und der angrenzenden Grünflächen auf. Verwandte der 62-Jährigen und mehrere Tierorganisationen kümmern sich derzeit um das Einfangen des als schüchtern beschriebenen Hundes. Bürger, die den Hund im Bereich des Wohngebiets Giebel sichten, werden gebeten, keine Einfangversuche zu unternehmen und stattdessen unter der Rufnummer 07433 / 26463-0 das Polizeirevier Balingen zu verständigen.
Albstadt (ZAK): Körperliche Auseinandersetzung vor Diskothek
Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist es am frühen Sonntagmorgen vor einer Diskothek in Albstadt-Ebingen gekommen. Gegen 3 Uhr gerieten vor der Diskothek in der Sigmaringer Straße zwei Personengruppen mit insgesamt acht Beteiligten im Alter zwischen 23 und 39 Jahren aneinander. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die zumindest teilweise alkoholisierten Gäste zuvor aufgrund von Streitigkeiten aus der Diskothek verwiesen worden. Im weiteren Verlauf entwickelte sich im Außenbereich eine handfeste Auseinandersetzung, bei der es zu gegenseitigen Schlägen kam. Ein 26-Jähriger verlor hierbei kurzzeitig das Bewusstsein. Auch beim Eintreffen der alarmierten Polizeikräfte zeigten sich die Beteiligten weiterhin aggressiv. Zur Beruhigung der Situation mussten die Beamten vereinzelt unmittelbaren Zwang anwenden. Nach derzeitigem Kenntnisstand erlitten mehrere Beteiligte leichte Verletzungen. Teilweise wurde den Beteiligten der Auseinandersetzung ein Platzverweis erteilt, welchem die Personen erst nach mehrfacher Aufforderung nachkamen. Die genauen Hintergründe sowie der Ablauf der Auseinandersetzung sind Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.
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Alexander Schwarz
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