Pressebericht des Polizeipräsidiums Südosthessen vom 03.03.2017

Offenbach (ots) - Bereich Offenbach

1. Polizeipräsident Roland Ullmann bedankt sich für die gute Zusammenarbeit

(hf) "Die Faschingstage sind vorüber und in der Beurteilung kann ich überwiegend feststellen, dass diese "närrischen" Tage aus der Sicht der Polizei friedlich verlaufen sind", resümierte Polizeipräsident Roland Ullmann am Freitag, nachdem nun das Ergebnis aus den polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit den Faschingstagen vorliegt.

Demnach kontrollierten die Einsatzkräfte zwischen dem 16. Februar und dem 1. März in Zusammenhang mit den Faschingsveranstaltungen insgesamt 2.264 Fahrzeuge und 3.029 Personen. Sie führten 621 Alkoholvortests und 132 Drogenvortests durch. Daraus erwuchsen 37 Verfahren wegen Alkoholisierung am Steuer und 42 Verfahren wegen Drogenkonsums, 19 Führerscheine wurden sichergestellt. Neun Verkehrsunfälle sind unter Einfluss von Alkohol (6) oder Drogen (3) verursacht worden, Personen wurden dabei nicht verletzt.

Im Zusammenhang mit dem Rosenmontagsumzug in Seligenstadt waren 14 Strafverfahren einzuleiten, davon vier wegen Körperverletzungen, drei wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, jeweils zwei wegen Sachbeschädigung und wegen Verstoß gegen das Waffengesetz sowie jeweils eine wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. In Langenselbold wurden am Rosenmontag zwei Frauen sexuell belästigt. Als Täter wurde in beiden Fällen ein Mann mit Sombrero benannt. Bereits am Faschingssonntag wurde in Niederissigheim eine Schlägerei gemeldet; hieraus erwuchsen zwei Anzeigen wegen Körperverletzung.

"Unsere Maßnahmen während der Faschingszeit haben gewirkt. Durch die Bildung einer besonderen Aufbauorganisation und das lageangepasste offene und verdeckte Vorhalten von Einsatzkräften konnten wir rechtzeitig auf Störungen und Gefahrenlagen reagieren und so annähernd alle Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen bereits im Keim ersticken. Durch zahlreiche Kontrollen erreichten wir, dass sich die meisten der Feiernden an die bestehenden Regeln hielten. Für diesen Einsatz bedanke ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Arbeit - nicht nur an Fasching - jeden Tag mit großem Engagement erledigen und mit ihrem Fachwissen seit vielen Jahren Garanten für gute Polizeiarbeit in Südosthessen sind", so Ullmann. "Einen ausdrücklichen Dank möchte ich auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Kommunen und den Veranstaltern aussprechen, die neben der Polizei für Sicherheit sorgten. Mein ganz besonderer Dank geht jedoch an die vielen Bürgerinnen und Bürger, die bewiesen haben, dass man friedlich feiern kann."

Dies zeigt auch ein Blick in die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik. Sie belegt, dass das Straftatenaufkommen mit 47.369 registrierten Delikten für das Jahr 2016 auf ein Allzeittief seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen (2001) gesunken ist. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 2,5 Prozentpunkte auf den Rekordwert von nunmehr 61,5 Prozent.

Die Häufigkeitszahl (Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt im Hessendurchschnitt bei 6.672. Für das Polizeipräsidium Südosthessen beträgt die Häufigkeitszahl 5.364 (Vorjahr: 5.646). Somit liegt die hiesige Region abermals deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Menschen hier in einer sicheren Region leben.

Maßgeblich für den Rückgang der Fallzahlen um 1.771 Delikte im Jahr 2016 waren die deutliche Abnahme bei Einbruchs- und Diebstahlsdelikten (Minus 1.687), darunter auch Einbrüche in Wohnungen (Minus 280) und Geschäfte (Minus 110) sowie eine Verringerung der Verstöße gegen das Aufenthalts- und das Asylverfahrensgesetz (Minus 301). Die Gewaltkriminalität konnte um -2,8% erneut auf ein Allzeittief gesenkt werden, der Straßenraub nahm nochmals stark ab und konnte um 24,0% reduziert werden - mit aktuell 174 Delikten der tiefste Stand seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen.

"Gerade im Bereich der Einbrüche in Wohnungen und Geschäfte nahmen die Zahlen im vergangenen Jahr deutlich ab. Knapp die Hälfte dieser Einbrüche scheiterte und es blieb beim Versuch. Dies führe ich auf die Inanspruchnahme unserer kostenlosen kriminalpolizeilichen Beratungen durch die Bürgerinnen und Bürger und daraus resultierenden Einbauten oder Verbesserungen von Sicherheitseinrichtungen zurück. Auch durch Hinweise aufmerksamer Nachbarn konnten Täter an ihrer Tat gehindert werden", konstatierte der Polizeipräsident. "Dies zeigt, wie wichtig die Unterstützung der Polizei durch die Bevölkerung ist. Ich danke daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns im vergangenen Jahr wieder unterstützt haben und ich wünsche mir diese Zusammenarbeit auch für die Zukunft: Denn nur gemeinsam werden wir auch in den nächsten Jahren bei der Bekämpfung der Kriminalität weiterhin so erfolgreich sein."

2. Polizeipräsidium Südosthessen - Geschwindigkeitskontrollstellen für die 10. KW 2017

(fe) Das Polizeipräsidium Südosthessen veröffentlicht auf seiner Internetseite www.polizei.hessen.de/ppsoh wöchentlich geplante Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Die Auflistung ist nicht abschließend; Verkehrsteilnehmer sollten daher mit weiteren Geschwindigkeitskontrollen der einzelnen Reviere und Stationen rechnen. Im Jahr 2015 ereigneten sich im Polizeipräsidium Südosthessen insgesamt 13.608 Verkehrsunfälle. 24 Personen wurden dabei getötet und 537 Personen schwer verletzt. Überhöhtes oder nicht angepasstes Tempo war bei 380 Verkehrsunfällen mit Personenschaden ursächlich. Vergleichbare Aktionen, wie zum Beispiel der europaweite Blitz-Marathon, bei dem auch die Messstellen vorher veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass dadurch das Geschwindigkeitsniveau gesenkt werden kann. Mit dieser Maßnahme leistet das Polizeipräsidium Südosthessen dauerhaft einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die Messgeräte stehen im Bereich folgender Örtlichkeiten:

06.03.2017 Gemarkung Rodgau, L 3097 Gemarkung Nidderau, L 3347 Gemarkung Obertshausen, L 3117

07.03.2017 Gemarkung Langen, B 44 Gemarkung Langenselbold, L 3009 Hanau-Wolfgang, In den Tannen

08.03.2017 Gemarkung Offenbach, B 448

09.03.2017 Gemarkung Erlensee, K 854 Gemarkung Dreieich, L 3317

10.03.2017 Obertshausen, Rembrücker Weg

3. Rauchwarnmelderkontrolle war nur Vorwand - Offenbach

(mm) Unter dem Vorwand die Rauchwarnmelder überprüfen zu wollen, verschaffte sich am Donnerstagmorgen ein schlanker etwa 25 Jahre alter Gauner Zutritt zu der Wohnung eines 76-Jährigen am Anfang der Hugo-Wolf-Straße. Nachdem der Unbekannte Einlass bekommen hatte, schaute der deutschsprechende "Service-Mann" sporadisch nach den vorhandenen Rauchwarnmeldern. Wenige Minuten später verschwand der Fremde, der eine grüne Kopfbedeckung trug, wieder. Der Wohnungsinhaber musste aber kurz darauf feststellen, dass der falsche Kontrolleur das Portemonnaie des Rentners samt Bargeld, Bankkarte, Personalausweis und anderen Dokumenten aus der Wohnung geklaut hatte. Zeugen, denen der Trickdieb zwischen 9 und 9.30 Uhr aufgefallen ist, rufen bitte die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 an. Die Polizei warnt immer wieder vor solchen oder ähnlichen Trickdiebstählen und gibt den Hinweis, sich von den "Service-Leuten" stets den Ausweis aushändigen zu lassen und wenn notwendig bei den betreffenden Servicestellen anzurufen. Erster Kriminalhauptkommissar Peter Bender von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle rät: "Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung oder ins Haus, den Sie nicht kennen! Weitere Tipps erhalten Sie im Polizeiladen in Offenbach. Mein Team ist für eine Beratung oder Terminvereinbarung auf der kostenfreien Rufnummer 0800 3 110 110 für Sie erreichbar."

4. Unfallflucht auf der Dickstraße - Offenbach

(iz) Auf gut 700 Euro schätzt die Polizei den Schaden, den ein bislang unbekannter Autofahrer zwischen Mittwoch und Donnerstag auf der Dickstraße anrichtete. Der Wagen des noch Flüchtigen streifte zwischen 16 und 10 Uhr einen in Höhe der Nummer 10 abgestellten Jaguar X-Type; anschließend suchte der Unfallverursacher das Weite. Mögliche Zeugen der Karambolage melden sich bitte beim 2. Revier, Telefon 069 8098-5200. 5. Zeuge hielt den mutmaßlichen Räuber fest - Offenbach

(aa) Ein couragierter Zeuge hielt am Donnerstagabend nach einem versuchten Raubüberfall im Lohweg den mutmaßlichen Täter fest und übergab ihn der Polizei. Gegen 22 Uhr war ein 38-jähriger Fußgänger in Höhe der Hausnummer 408 unterwegs. Plötzlich tauchte der Verdächtige auf und versuchte, dem 38-Jährigen die Laptoptasche zu entreißen. Daraufhin zückte er zwar ein Messer, flüchtete aber dann ohne Beute. Der zur Hilfe eilende Zeuge rannte hinterher und schnappte den Mann. Der 28-Jährige, der nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde, muss sich nun einem Strafverfahren stellen. Die Kriminalpolizei bittet weitere Zeugen, sich unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu melden.

6. Unbekannte verursachten Schaden von 20.000 Euro - Obertshausen

(aa) Unbekannte zogen am Wochenende durch Obertshausen und zertrümmerten an etlichen Bushaltestellen die Glasscheiben. Am Mittwoch erstattete ein Mitarbeiter der Stadt Anzeige. Der Schaden wird auf 20.000 Euro geschätzt. Die Tatzeit war zwischen Freitag und Montagmorgen. Die Täter waren in der Schönbornstraße, im Birkengrund, in der Brückenstraße, der Friedrich-Ebert-Straße und in der Heusenstammer Straße zugange, wobei sie die Scheiben der Wartehäuschen zerstörten. In der Bahnunterführung der Otto-Wels-Straße wurden darüber hinaus auch zwei zerstörte Verkehrsspiegel festgestellt. Die Beamten der Ermittlungsgruppe Heusenstamm bitten um Hinweise unter der Rufnummer 06104 6908-0.

7. Vorsicht: Trickdieb am Einkaufsmarkt! - Rodgau/Dudenhofen

(aa) Wer am Donnerstagmittag in der Feldstraße in einem Verbrauchermarkt einkaufen war, könnte einen Trickdieb in Aktion gesehen haben. Der etwa 40 Jahre alte und 1,75 Meter große Täter suchte sich überwiegend betagtere Opfer aus, um deren Hilfsbereitschaft dann schamlos auszunutzen. Gegen 14.10 Uhr bat der Dieb einen 82-Jährigen, ihm doch Geld zu wechseln. Während der Rentner freundlich in seinem Portemonnaie nachschaute, stibitzte der mit Strickmütze, brauner Hose und braun-karierter Jacke bekleidete Unbekannte die Geldscheine und verschwand. Der Täter sprach Deutsch mit Akzent. Die Kriminalpolizei ist für weitere Hinweise unter der Rufnummer 069 8098-1234 zu erreichen.

8. Frau vertreibt bei Heimkehr einen Einbrecher - Langen

(aa) Als eine Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Frankfurter Straße am Donnerstag, gegen 17.40 Uhr, heimkehrte und die Haustür aufschloss, hörte sie komische Geräusche aus dem ersten Stock. Sie machte sich bemerkbar und entdeckte auch gleich die aufgehebelte Terrassentür. Die Frau verließ das Haus und alarmierte sofort die Polizei. Bei Eintreffen der ersten Streife war der Einbrecher jedoch schon über den Balkon im Obergeschoss geflüchtet. Gestohlen wurden offensichtlich nichts. Anwohner oder Passanten, die im Bereich der Stadtkirche verdächtige Personen gesehen haben, melden sich bitte unter der Rufnummer 069 8098-1234 bei der Kriminalpolizei.

9. Sprinter und Werkzeug weg - Mühlheim

(mm) Einen Mercedes Sprinter samt dem darin aufbewahrten hochwertigen Werkzeug haben Unbekannte am Donnerstagmorgen in der Hegelstraße in Dietesheim geklaut. Die Tatzeit war zwischen 5.15 und 5.45 Uhr und das Monteurfahrzeug mit OF-Kennzeichen war im Bereich der einstelligen Hausnummern abgestellt. Die Polizei fahndet nun nach dem Sprinter, der die Ziffernfolge 301 auf dem Nummernschild hatte und den Arbeitsmaschinen, die überwiegend von der Marke Hilti waren. Hinweise auf die Autodiebe und den Verbleib des Wagens sowie der Werkzeuge nimmt die Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

10. Wer hat den Unfall gesehen? - Obertshausen

(ah) Ein Unbekannter verursachte am Donnerstag einen Unfall mit hohem Sachschaden und flüchtete dann vom Ort des Geschehens. Zwischen 6.10 Uhr und 16.30 Uhr hatte eine 55-jährige Obertshäuserin ihre blaue E-Klasse in der Otto-Wels-Straße ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkt. Als sie zu ihrem Auto kam, musste sie feststellen, dass ihr jemand offenbar beim Vorbeifahren in die Fahrerseite gefahren war. Ihr Mercedes war derart beschädigt, dass die Polizei den Schaden derzeit auf 4.000 Euro schätzt. Vom Verursacher des Blechschadens fehlt allerdings jede Spur. Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die den Unfall in der zu Stoßzeiten stark frequentierten Straße gesehen haben und Hinweise auf den Verursacher geben können. Diese mögen sich bitte auf der Wache in Heusenstamm (06104 6908-0) melden.

Bereich Main-Kinzig

1. Polizeipräsident Roland Ullmann bedankt sich für die gute Zusammenarbeit

(hf) "Die Faschingstage sind vorüber und in der Beurteilung kann ich überwiegend feststellen, dass diese "närrischen" Tage aus der Sicht der Polizei friedlich verlaufen sind", resümierte Polizeipräsident Roland Ullmann am Freitag, nachdem nun das Ergebnis aus den polizeilichen Maßnahmen im Zusammenhang mit den Faschingstagen vorliegt.

Demnach kontrollierten die Einsatzkräfte zwischen dem 16. Februar und dem 1. März in Zusammenhang mit den Faschingsveranstaltungen insgesamt 2.264 Fahrzeuge und 3.029 Personen. Sie führten 621 Alkoholvortests und 132 Drogenvortests durch. Daraus erwuchsen 37 Verfahren wegen Alkoholisierung am Steuer und 42 Verfahren wegen Drogenkonsums, 19 Führerscheine wurden sichergestellt. Neun Verkehrsunfälle sind unter Einfluss von Alkohol (6) oder Drogen (3) verursacht worden, Personen wurden dabei nicht verletzt.

Im Zusammenhang mit dem Rosenmontagsumzug in Seligenstadt waren 14 Strafverfahren einzuleiten, davon vier wegen Körperverletzungen, drei wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, jeweils zwei wegen Sachbeschädigung und wegen Verstoß gegen das Waffengesetz sowie jeweils eine wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. In Langenselbold wurden am Rosenmontag zwei Frauen sexuell belästigt. Als Täter wurde in beiden Fällen ein Mann mit Sombrero benannt. Bereits am Faschingssonntag wurde in Niederissigheim eine Schlägerei gemeldet; hieraus erwuchsen zwei Anzeigen wegen Körperverletzung.

"Unsere Maßnahmen während der Faschingszeit haben gewirkt. Durch die Bildung einer besonderen Aufbauorganisation und das lageangepasste offene und verdeckte Vorhalten von Einsatzkräften konnten wir rechtzeitig auf Störungen und Gefahrenlagen reagieren und so annähernd alle Streitigkeiten oder Auseinandersetzungen bereits im Keim ersticken. Durch zahlreiche Kontrollen erreichten wir, dass sich die meisten der Feiernden an die bestehenden Regeln hielten. Für diesen Einsatz bedanke ich mich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Arbeit - nicht nur an Fasching - jeden Tag mit großem Engagement erledigen und mit ihrem Fachwissen seit vielen Jahren Garanten für gute Polizeiarbeit in Südosthessen sind", so Ullmann. "Einen ausdrücklichen Dank möchte ich auch den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den Kommunen und den Veranstaltern aussprechen, die neben der Polizei für Sicherheit sorgten. Mein ganz besonderer Dank geht jedoch an die vielen Bürgerinnen und Bürger, die bewiesen haben, dass man friedlich feiern kann."

Dies zeigt auch ein Blick in die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik. Sie belegt, dass das Straftatenaufkommen mit 47.369 registrierten Delikten für das Jahr 2016 auf ein Allzeittief seit dem Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen (2001) gesunken ist. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote um 2,5 Prozentpunkte auf den Rekordwert von nunmehr 61,5 Prozent.

Die Häufigkeitszahl (Fälle pro 100.000 Einwohner) liegt im Hessendurchschnitt bei 6.672. Für das Polizeipräsidium Südosthessen beträgt die Häufigkeitszahl 5.364 (Vorjahr: 5.646). Somit liegt die hiesige Region abermals deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Dies ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Menschen hier in einer sicheren Region leben.

Maßgeblich für den Rückgang der Fallzahlen um 1.771 Delikte im Jahr 2016 waren die deutliche Abnahme bei Einbruchs- und Diebstahlsdelikten (Minus 1.687), darunter auch Einbrüche in Wohnungen (Minus 280) und Geschäfte (Minus 110) sowie eine Verringerung der Verstöße gegen das Aufenthalts- und das Asylverfahrensgesetz (Minus 301). Die Gewaltkriminalität konnte um -2,8% erneut auf ein Allzeittief gesenkt werden, der Straßenraub nahm nochmals stark ab und konnte um 24,0% reduziert werden - mit aktuell 174 Delikten der tiefste Stand seit Bestehen des Polizeipräsidiums Südosthessen.

"Gerade im Bereich der Einbrüche in Wohnungen und Geschäfte nahmen die Zahlen im vergangenen Jahr deutlich ab. Knapp die Hälfte dieser Einbrüche scheiterte und es blieb beim Versuch. Dies führe ich auf die Inanspruchnahme unserer kostenlosen kriminalpolizeilichen Beratungen durch die Bürgerinnen und Bürger und daraus resultierenden Einbauten oder Verbesserungen von Sicherheitseinrichtungen zurück. Auch durch Hinweise aufmerksamer Nachbarn konnten Täter an ihrer Tat gehindert werden", konstatierte der Polizeipräsident. "Dies zeigt, wie wichtig die Unterstützung der Polizei durch die Bevölkerung ist. Ich danke daher allen Bürgerinnen und Bürgern, die uns im vergangenen Jahr wieder unterstützt haben und ich wünsche mir diese Zusammenarbeit auch für die Zukunft: Denn nur gemeinsam werden wir auch in den nächsten Jahren bei der Bekämpfung der Kriminalität weiterhin so erfolgreich sein."

2. Polizeipräsidium Südosthessen - Geschwindigkeitskontrollstellen für die 10. KW 2017

(fe) Das Polizeipräsidium Südosthessen veröffentlicht auf seiner Internetseite www.polizei.hessen.de/ppsoh wöchentlich geplante Messstellen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Die Auflistung ist nicht abschließend; Verkehrsteilnehmer sollten daher mit weiteren Geschwindigkeitskontrollen der einzelnen Reviere und Stationen rechnen. Im Jahr 2015 ereigneten sich im Polizeipräsidium Südosthessen insgesamt 13.608 Verkehrsunfälle. 24 Personen wurden dabei getötet und 537 Personen schwer verletzt. Überhöhtes oder nicht angepasstes Tempo war bei 380 Verkehrsunfällen mit Personenschaden ursächlich. Vergleichbare Aktionen, wie zum Beispiel der europaweite Blitz-Marathon, bei dem auch die Messstellen vorher veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass dadurch das Geschwindigkeitsniveau gesenkt werden kann. Mit dieser Maßnahme leistet das Polizeipräsidium Südosthessen dauerhaft einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit. Die Messgeräte stehen im Bereich folgender Örtlichkeiten:

06.03.2017 Gemarkung Rodgau, L 3097 Gemarkung Nidderau, L 3347 Gemarkung Obertshausen, L 3117

07.03.2017 Gemarkung Langen, B 44 Gemarkung Langenselbold, L 3009 Hanau-Wolfgang, In den Tannen

08.03.2017 Gemarkung Offenbach, B 448

09.03.2017 Gemarkung Erlensee, K 854 Gemarkung Dreieich, L 3317

10.03.2017 Obertshausen, Rembrücker Weg

3. Gitarren aus Kita geklaut - Hanau

(iz) Ohne Gitarrenbegleitung müssen die Kids der Kindertagesstätte an der Nordstraße derzeit ihre Lieder singen. Zwei dieser Zupfinstrumente befinden sich derzeit in der Hand von Dieben, die in der Nacht zum Donnerstag in das Gebäude eindrangen und alle Räume durchstöberten. Ob sie neben den beiden Gitarren noch andere Sachen einsackten, muss noch abschließend geklärt werden. Mit einer Gitarre durch die Nacht zu laufen, ist recht auffällig - das meint die Polizei und bittet Zeugen oder sonstige Hinweisgeber um Anruf bei der Hanauer Kripo (06181 100-123).

4. Fahrraddiebstahl schief gegangen - Hanau

(iz) Etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, ungepflegtes Äußeres - diese Täterbeschreibung erhielt die Polizei von einem Fahrradbesitzer, der am Donnerstagnachmittag sein Velo gegen einen Dieb verteidigen musste. Der unbekannte Mann hatte sich gegen 15.20 Uhr im Bereich des Kurt-Blaum-Platzes einfach auf das dort abgestellte Fahrrad gesetzt und wollte gerade damit wegfahren, als sein Treiben bemerkt wurde. Der Eigner des Rades schnappte sich den Ganoven und holte ihn von dessen avisierten Beutestück; allerdings konnte sich der Geschnappte schnell wieder aufrappeln und zu Fuß das Weite suchen. Die ganze Aktion könnte Passanten oder Autofahrern aufgefallen sein; Hinweise auf den geflüchteten Dieb bitte an die Wache am Freiheitsplatz (06181 100-611).

5. Spiegel geklaut - Großkrotzenburg

(iz) Recht wenig "Rücksicht" kann derzeit der Besitzer eines Mercedes aus Großkrotzenburg nehmen. Seit Donnerstagmorgen ist für ihn ein Blick nach hinten nur noch über den Innenspiegel seines Wagens möglich. Unbekannte Diebe hatten in der Nacht zuvor beide Außensiegel seiner auf der Bahnhofstraße abgestellten E-Klasse abmontiert. Wer die kriminellen Schrauber bei ihrer Aktion an dem blauen Auto bemerkt hat, meldet sich bitte bei der Wache in Großauheim (06181 9597-0).

6. Transporter und Sprit geklaut - Maintal-Hochstadt und -Dörnigheim

(iz) Einen grauen Mercedes Viano schnappten sich unbekannte Autodiebe vermutlich in der Nacht zum Donnerstag von seinem Abstellplatz am Bücherweg. Abgestellt wurde der Transporter gegen 13.30 Uhr; sein Fehlen stellte man am folgenden Vormittag, gegen 10 Uhr, fest. Der Wagen trägt Darmstädter Kennzeichen mit der Zahl 1100. Dass sich in dem geklauten Mercedes auch der Sprit befindet, den unbekannte Diebe aus dem aufgeknackten Tank einer geparkten Sattelzugmaschine klauten, hält die Polizei für wenig wahrscheinlich. Der Laster stand am Spitzen Sand in Dörnigheim und wurde dort zwischen Sonntag und Donnerstagvormittag von den Langfingern angegangen. In beiden Fällen bittet die Polizei um Hinweise an die Kripo Hanau (06181 100-123) oder die Wache in Dörnigheim (06181 4302-0).

Offenbach, 03.03.2017, Pressestelle, Ingbert Zacharias

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E-Mail: pressestelle.ppsoh@polizei.hessen.de