ein Dokument zum Download
Güstrow (ots) - Im Jahr 2016 ereigneten sich auf den Straßen des Landkreises Rostock 7317 Verkehrsunfälle. 360 mehr als 2015 (+ 5,2%). 13 Personen starben bei einem Verkehrsunfall. Sieben weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der verletzten Personen stieg im Vergleich zum Jahr 2015 um 2,4 %. Bei fast 30% der Verkehrsunfälle handelt es sich um Wildunfälle. In Bezug auf die Altersgruppen ist festzustellen, dass die Zahl der Unfallverursacher im Alter zwischen 18 und 25 Jahren kontinuierlich sinkt, die der im Alter ab 75 Jahren, dagegen stetig steigt.
Hauptunfallursachen sind wie in den Vorjahren auch das Nichtbeachten der Vorfahrt, zu schnelles Fahren, Alkohol am Steuer und Fehler beim Überholen. Die Zuordnung der Unfälle zu den Hauptunfallursachen erfolgt ausschließlich aus den Unfällen der Kategorie 1-4. Das heißt, aus Unfällen bei denen Personen- bzw. erheblicher Sachschaden zu beklagen ist. Hier ist festzustellen, dass es im Vergleich zum Vorjahr weniger Unfälle gab, die auf Alkohol bzw. Vorfahrtsfehler zurück zu führen waren.
Das sind die Kernpunkte, die der Sachbereich Verkehr der Polizeiinspektion Güstrow aus den Daten der Verkehrsunfallstatistik für den Landkreis Rostock ermittelt hat. Weitere Informationen sind dem beiliegenden Verkehrsjahresbericht zu entnehmen.
Ergänzend dazu einige Informationen aus dem Bereich der Verkehrsüberwachung, die sich vor Allem auf das Verhalten der Fahrzeugführer, mit Bezug zu den Hauptunfallursachen, konzentriert. Hier wurden bei den Kontrollen im Landkreis 397 Fahrzeugführer unter Alkohol und 121 mit dem Verdacht auf Einwirkung von Drogen angetroffen. 1696-mal wurde verbotener Weise das Handy am Steuer benutzt. 468 Fahrer überfuhren rote Ampeln, über 5000 ohne Gurt und 31700 zu schnell.
Der Leiter der Polizeiinspektion Güstrow, Polizeidirektor Edo Kuhlmann stellt dazu fest:
Es ist traurig, wie verantwortungslos immer noch so viele Menschen mit sich selbst umgehen. Zum einen bringen sie sich selbst in Gefahr. Und außerdem hätte man das Bußgeld in Höhe von 60 Euro, besser in eine Freisprecheinrichtung investieren können. Von daher werden wir auch weiterhin versuchen, durch Kontrollen und erzieherische Gespräche, im Sinne der Verkehrssicherheit, auf die Verkehrsteilnehmer einzuwirken.
Polizeiinspektion Güstrow
Gert Frahm
Telefon: 03843/266-302
Fax: 03843/266-306
E-Mail: gert.frahm@polmv.de
http://www.polizei.mvnet.de
Interesse an Informationen und Tipps?
https://www.facebook.com/Polizei.HRO.LRO