Festnahmen wegen des Verdachts des illegalen Drogenhandels

Kräfte einer Einsatzhundertschaft nahmen vergangene Nacht zwei Männer in Neukölln fest. Nach derzeitigen Informationen hielten die Beamten gegen 1 Uhr ein Auto auf der Herrmannstraße an und überprüften es verkehrsrechtlich. Während der Überprüfung bemerkten die Einsatzkräfte einen starken Cannabisgeruch aus dem Auto und sahen im Fahrzeug eine Tüte mit mehreren kleineren Tüten, in denen sich cannabissuspekte Inhalte befanden. Mit einer staatsanwaltschaftlichen Anordnung durchsuchten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten den Audi, stellten in der erwähnten großen Tüte über 240 Tütchen mit mutmaßlichem Cannabis fest und beschlagnahmten diese. Anschließend nahmen sie die beiden Fahrzeuginsassen, Männer im Alter von 17 und 19 Jahren, fest. Bei nachfolgenden staatsanwaltschaftlich angeordneten Wohnungsdurchsuchungen fanden die Einsatzkräfte drei Zulassungsbescheinigungen mit Fälschungsmerkmalen, darunter diejenige des befahrenen Audi, sowie weitere Beweismittel. Diese wurden, wie auch das Auto, beschlagnahmt. Der 19-Jährige klagte während der Durchsuchung seiner Wohnung über Unwohlsein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Den 17-Jährigen brachten die Einsatzkräfte in ein Polizeigewahrsam, aus dem er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung später wieder entlassen wurde. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln und des Verdachts der Urkundenfälschung, führt das zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 5 (City). Pressearbeit und Erreichbarkeit