Erfolgsmeldung – Tatverdächtiger durch länderübergreifende Zusammenarbeit festgenommen

(Gav) Am Montagnachmittag, den 26.01.2026, kam es gegen 16:20 Uhr in Warmsen im Bereich eines stillgelegten Pumpwerks zu einem Polizeieinsatz. Anlass war ein Hinweis auf einen aktuellen Einbruch, bei dem sich die mutmaßlichen Täter noch am Tatort befinden sollten. Unmittelbar nach Eingang der Meldung begaben sich Einsatzkräfte des Polizeikommissariats Stolzenau zum Einsatzort. Zur Unterstützung wurden Kräfte der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke hinzugezogen. Das Gelände wurde abgesucht, wobei im frischen Neuschnee mehrere Schuhspuren festgestellt wurden, die vom Tatort wegführten. Zur weiteren Spurensuche und Fahndung kam der Diensthund Skye der Polizei Minden-Lübbecke zum Einsatz. Dieser nahm eine Fährte auf und verfolgte diese in den Nahbereich. Im Verlauf der Suche wurde im Unterholz einer Waldschonung unter anderem ein Kleidungsstück aufgefunden, das mutmaßlich dem geflüchteten Täter gehörte. Parallel dazu führten die eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen eine Nahbereichsfahndung durch. Im Rahmen dieser Fahndungsmaßnahmen konnte durch Kräfte der Polizei Nordrhein-Westfalen ein Tatverdächtiger im Nahbereich vorläufig festgenommen werden. Ein Abgleich des vom Tatverdächtigen getragenen Schuhwerks mit den am Einsatzort gesicherten Schuhspuren ergab eine Übereinstimmung, wodurch sich der Tatverdacht erhärtete. Nach bisherigen Erkenntnissen stehen die Tatverdächtigen im Zusammenhang mit dem Diebstahl größerer Mengen von Metallkabeln, die an einem bislang noch nicht abschließend bekannten Tatort entwendet und auf dem Gelände des Pumpwerks weiterverarbeitet worden sein sollen. Beim Eintreffen der Polizei waren mehrere Personen geflüchtet und hatten ein mutmaßlich genutztes Fahrzeug am Einsatzort zurückgelassen, das zunächst sichergestellt wurde. Der vorläufig festgenommene 32-jährige Mann aus Liebenau wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Zwei weitere Tatverdächtige befinden sich weiterhin auf der Flucht. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei hebt die schnelle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften der Polizei Niedersachsen und der Polizei Nordrhein-Westfalen hervor, die maßgeblich zum Einsatzerfolg beigetragen hat. Rückfragen bitte an: Sergej Gavrilov Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg Presse-und Öffentlichkeitsarbeit Amalie-Thomas-Platz 1 31582 NIENBURG Telefon: 05021 9212 204 Fax2mail: +49 511 9695636008