++ Anrufe von professionellen Tätern als sog. falsche Polizeibeamte und Ärzte ++ Geschwindigkeitsmessungen ++ Ermittlungen nach Vape-Nutzung – Jugendliche im Krankenhaus ++ Schwerer Verkehrsunfall ++

Lüneburg Lüneburg - Polizei mahnt - Anrufe von professionellen Tätern als sog. falsche Polizeibeamte und Ärzte - Bürger reagieren besonnen - Seniorin übergibt jedoch Wertgegenstände Zu einer Häufung von Anrufen sog. "falscher Polizeibeamter" wie auch angeblicher Ärzte kam es im Verlauf des 17.03.26 in der Region Lüneburg. Die Angerufenen "rochen alle den Braten", beendeten das Gespräch und verständigten die richtige Polizei! "Bei der Polizei hatten sich telefonisch mehr als ein Dutzend Personen gemeldet. "Gut gemacht!". Die Polizei Lüneburg hatte daraufhin bereits am 17.03. nach bekanntwerden einen entsprechenden Warnhinweis über den WhatsApp-Kanal der Polizei Lüneburg herausgegeben. Erfolg hatten die professionellen Täter jedoch bei einer Dame, über 80 Jahre alt, aus Lüneburg. Die Täter hatten ihr am Telefon eine angebliche Geschichte von einem durch ihre Tochter verursachten tödlichen Verkehrsunfall aufgetischt, sodass die Seniorin in den Nachmittagsstunden Bargeld sowie Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro an ihrer Haustür an die angeblichen Polizeibeamten übergab. Die Polizei warnt und sagt auch "EIN GESUNDES MISSTRAUEN IST KEINE UNHÖFLICHKEIT! Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und werden Sie misstrauisch!" Tipps zum Schutz vor Telefonbetrug: - Bei Gesprächen dieser Art "misstrauisch" sein. Im Zweifel die Polizei unter der Telefonnummer 110 selbst anrufen und den Vorfall mitteilen (keine Wahlwiederholung verwenden und bitte Telefon für einige Sekunden aufgelegt lassen, damit die vorherige Verbindung korrekt getrennt wird)! - Die Polizei fordert niemals Geldbeträge bzw. Wertgegenstände am Telefon ein! - Informationen über finanzielle oder familiäre Verhältnisse niemals am Telefon mitteilen! - Nicht am Telefon unter Druck setzen lassen - Gespräch sofort beenden! - Fremden Personen niemals Geldbeträge oder Wertgegenstände übergeben oder diese an einem vorgegebenen Ort deponieren! - Wenn möglich, Vertrauensperson hinzuziehenLüneburg, OT. Rotes Feld - Küchenbrand - 50.000 Euro Schaden - Ermittlungen zur Brandursache dauern an Zu einem Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Schillerstraße kam es in den Morgenstunden des 18.03.26. Aus bis dato ungeklärter Ursache war es gegen 10:30 Uhr in der Mietwohnung im Bereich eines Herds zu einem Brand gekommen. Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit mehr als 20 Einsatzkräften vor Ort und löschten das Feuer. Verletzt wurde niemand; jedoch entstand auch durch Verrußung ein Sachschaden von mehr als 50.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Lüneburg - Betrunkener fällt mehrfach auf - in Gewahrsam genommen Nachdem ein 40-Jähriger im Verlauf des 17.03.26 mehrfach im Lüneburger Stadtgebiet auch aufgrund seiner Alkoholisierung auffiel, nahmen Beamte den Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam. Der Mann war bereits am Mittag und Nachmittag durch Pöbeleien und Beleidigungen aufgefallen. Gegen 21:15 Uhr stellte er sich dann Auf der Höhe auf die Fahrbahn, dass eine Pkw-Fahrerin eine Vollbremsung vollziehen musste. In der Folge beleidigte der Betrunkene mehrere Personen. Die Polizei leitete parallel entsprechende Strafverfahren ein. Reppenstedt - Sonnenschirme von Eisdiele in Brand gesetzt - Ermittlungen gegen einen Tatverdächtigen Zwei Sonnenschirme einer Eisdiele in der Lüneburger Landstraße setzten Unbekannte in den späten Abendstunden des 17.03.26 gegen 23:15 Uhr in Brand. Das Feuer konnte durch einen aufmerksamen Zeugen mit einem Feuerlöscher gelöscht werden. Parallel ermittelt die Polizei gegen einen 53-Jährigen, den die Beamten im Umfeld antreffen konnten. Es entstand ein Sachschaden von gut 200 Euro. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt die Polizei Reppenstedt, Tel. 04131-24448-0, entgegen. Echem - entgegenkommenden Pkw touchiert - 8.000 Euro Sachschaden Zu einer Kollision zweier entgegenkommender Pkw kam es in den Mittagsstunden des 17.03.26 auf der Kreisstraße 53 - Lauenburger Straße. Eine 83 Jahre alte Fahrerin eines Pkw Opel Corsa war gegen 11:45 Uhr zwischen Bullendorf und Echem in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr gekommen und touchierte dabei mit einem entgegenkommenden Pkw VW Lupo einer 78-Jährigen. Diese erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Sachschaden von gut 8.000 Euro. Lüneburg - Ermittlungen zu Verkehrsunfallflucht - Augenzeugin gesucht Bei einem Parkvorgang am 13.03.2026 zwischen 10:15 Uhr und 10:35 Uhr auf einem Parkplatz Vor dem Bardowicker Tore touchierte ein bislang unbekanntes Fahrzeug einen grauen PKW der Marke Renault. Anschließend entfernte sich das verursachende Fahrzeug. Der Vorgang wurde von einer Frau beobachtet. Diese meldete den Vorfall der Geschädigten. Für die weiteren Ermittlungen sucht die Polizei nach der Zeugin und weiteren Hinweisen zu dem verursachenden Fahrzeug. Hinweise nimmt die Polizei Lüneburg, Tel. 04131-607-2215, entgegen. Scharnebeck - ... die Polizei kontrolliert die Geschwindigkeit auf der Kreisstraße 53 - Unfallhäufungslinie Die Geschwindigkeit kontrollierte die Polizei in den Morgenstunden des 17.03.26 auf der Kreisstraße 53 zwischen Scharnebeck und Echem. Dort stellten die Beamten bei mehr als 50 durchfahrenden Fahrzeugen binnen 90 Minuten keine Geschwindigkeitsverstöße fest. Ergänzend kontrollierten Einsatzkräfte auch in den Mittags-/Nachmittagsstunden. Dort waren zwei Fahrer zu schnell unterwegs. Der Schnellste wurde mit 91 bei erlaubten 70 km/h gemessen. Weitere Kontrollen auf der entsprechende beschilderten Unfallhäufungslinie folgen ... Lüchow-Dannenberg Hitzacker - Klopapier angezündet In einer Schule in Hitzacker zündete eine bislang unbekannte Person am 17.03.2026 gegen 10:15 Uhr einen Vorratshalter für Klopapier an. Dieser brannte vollständig ab. Gebäudeschaden entstand durch das Feuer nicht. Die Polizei hat Ermittlungen eingeleitet. Hinweise nimmt die Polizei Hitzacker, Tel. 05862-98701-0, entgegen. Küsten - Geschwindigkeitsmessung Kreisstraße 8 Am Nachmittag des 17.03.2026 führte die Polizei auf der Kreisstraße 8, nahe der Ortschaft Küsten, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Dabei wurden bei erlaubten 80 km/h innerhalb etwas mehr als einer Stunde sieben Verstöße festgestellt. Das schnellste Fahrzeug erreichte eine Geschwindigkeit von 108 km/h. Entsprechende Verfahren wurden eingeleitet. In der jüngeren Vergangenheit wurden bei Geschwindigkeitsmessungen bereits hohe Verstöße auf der Kreisstraße festgestellt. Weitere Kontrollen werden auf der Kreisstraße 8 werden folgen. Uelzen Bad Bevensen - Ermittlungen nach Vape-Nutzung - Jugendliche im Krankenhaus Am 17.03.2026 wurden drei Jugendliche in ein Klinikum eingeliefert, nachdem bei ihnen Kreislaufprobleme auftraten. Hintergrund ist nach ersten Ermittlungen die intensive Nutzung einer elektrischen Zigarette (sogenannte Vape) die einen hohen THC-Gehalt besaß. Die Vape wurde zuvor von einem weiteren Jugendlichen im Internet bestellt. Dieser übergab die Vape den dreien gegen 14:15 Uhr im Wilhelmspark. Der Gesundheitszustand der drei Jugendlichen stabilisierte sich im weiteren Verlaufe des Tages. Die weiteren strafrechtlichen Ermittlungen der Polizei zu dem Vorfall dauern an. Die Erziehungsberechtigten wurden über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Hintergrund: Die rechtliche Grundlage zu Vapes bildet in Deutschland das Jugendschutzgesetz (JuSchG). Es legt klar fest, dass Kauf, Besitz und Konsum von Vapes - ob mit oder ohne Nikotin - erst ab 18 Jahren erlaubt sind. Der Verkauf in Supermärkten, Tankstellen und im Onlinehandel ist nur unter strikter Einhaltung dieser Bestimmungen gestattet, wozu eine verpflichtende Alterskontrolle gehört. Diese kann etwa durch Post-Ident oder digitale Verifikationsverfahren erfolgen, um Minderjährigen den Zugang zu verwehren. Auch die Abgabe und Lagerung von E-Zigaretten und deren Behältnissen an unter 18-Jährige ist strikt verboten. Verstöße werden streng geahndet: Händler, die an Minderjährige verkaufen, riskieren Bußgelder im hohen vierstelligen Bereich, in schweren Fällen auch strafrechtliche Konsequenzen bis hin zum Entzug der Gewerbeerlaubnis. Das Konsumverbot für Kinder und Jugendliche gilt zudem in der Öffentlichkeit und soll klar verdeutlichen, dass Vapes kein harmloses Lifestyle-Produkt, sondern potenziell gesundheitsschädlich und suchterzeugend sind. Die Polizei warnt grundsätzlich in diesem Zusammenhang auch volljährige Personen vor dem Konsum von E-Zigaretten (Vapes). Konsumentinnen und Konsumenten berauschender Vape-Substanzen wissen oft nicht, was genau sie inhalieren und welchem potenziellen Risiko sie sich aussetzen. Denn: Die genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sowie die Wirkstoffkonzentration der Liquids, die in Online-Shops angeboten werden, ist häufig nicht ersichtlich. Parallel mahnt die Polizei Konsumentinnen und Konsumenten von u.a. von im Internet bestellten Liquids, sich vor dem Kauf und Konsum genau über die Qualität der Liquids zu informieren und grundsätzlich nicht an fremden E-Zigaretten zu ziehen. Eltern und andere Erziehungsberechtigte werden gebeten, mit Kindern und Jugendlichen über die Risiken von Drogen, insbesondere im Zusammenhang mit E-Zigaretten, zu sprechen. Wer nach dem Konsum Übelkeit verspürt, Angstzustände bekommt, Herzrasen hat oder sich unwohl fühlt, sollte sich in ärztliche Behandlung begeben. Der Verkauf von THC haltigen Vapes, ohne medizinischen Hintergrund, ist in Deutschland verboten. Bad Bodenteich - Poolhaus brennt - Technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden In den Mittagsstunden des 17.03.2026 geriet auf einem Grundstück in der Bergstraße ein Poolhaus mit Saunabereich in Brand. Unter dem Gebäude befand sich ein Weinkeller, welcher durch das Feuer ebenfalls beschädigt wurde. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte eine weitere Brandausweitung verhindern. Der Gesamtschaden wird auf rund 400.000 Euro geschätzt. Nach ersten Ermittlungen lässt sich ein technischer Defekt im Saunabereich nicht ausschließen. Die weiteren Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Suderburg - Schwerer Verkehrsunfall auf Kreisstraße 9 Am 18.03.2026 gegen 07:50 Uhr ereignete sich auf der Kreisstraße 9 zwischen Suderburg und der Bundesstraße 4 (Suderburger Kreisel) ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 36 Jahre alter Mann lebensbedrohliche Verletzungen erlitt. Der Mann befuhr zuvor mit einem PKW die Kreisstraße 9 vom Suderburger Kreisel in Fahrtrichtung Suderburg und kam aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend kollidierte der VW Up mit einem Baum. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Der 36-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. Für die Bergungsarbeiten wurde die Kreisstraße vorübergehend gesperrt. Rückfragen bitte an: Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen Pressestelle Michel Koenemann Telefon: 04131 - 607 2114 o. Mobil 01520 934 8988 E-Mail: pressestelle@pi-lg.polizei.niedersachsen.de eburg_luechow_dannenberg_uelzen/pressestelle/pressestelle-der-polizei inspektion-lueneburgluechow-duelzen-543.html