Mitarbeiter bei Raubüberfall verletzt

Heute früh soll es in einem Dönerimbiss in Schöneberg zu einem Raub gekommen sein. Nach bisherigen Erkenntnissen habe ein bislang unbekannter Mann seit etwa 13 Uhr am gestrigen Tag an einem Geldspielautomaten in einem Dönerimbiss in der Fritz-Reuter-Straße gespielt und dabei eine größere Geldsumme verloren. Als der Imbiss heute gegen 3.10 Uhr geschlossen werden sollte, habe der Mann von zwei Mitarbeitern im Alter von 21 und 23 Jahren die Erstattung seines Verlustes gefordert. Da diese dies abgelehnt hätten, soll der Tatverdächtige eine Gabel ergriffen und die beiden damit bedroht haben. Anschließend sei er hinter den Tresen gegangen, habe in die Kasse gegriffen und daraus einen höheren Bargeldbetrag entnommen. Den Mitarbeitern sei es gelungen, den Mann in einem Gerangel in die Küche zu drängen. Dort habe der Tatverdächtige zunächst mit zwei Bierflaschen geworfen, jedoch niemanden getroffen. Danach soll er mehrere Dönermesser an sich genommen haben. Mit einem dieser Messer habe er den 23-jährigen Mitarbeiter an der Hand und am Oberarm verletzt, sodass dieser später im Krankenhaus behandelt werden musste. Der zweite Mitarbeiter sei im Gerangel gestürzt und habe leichte Verletzungen am rechten Bein und einem Arm erlitten. Der Tatverdächtige sei schließlich mit dem entnommenen Bargeld sowie zwei Messern in Richtung S‑Bahnhof Schöneberg geflüchtet. Die Ermittlungen führt ein Fachkommissariat der Direktion 4 (Süd). Pressearbeit und Erreichbarkeit