Schadensträchtige Einbruchserien im Oberland und Landkreis Mühldorf am Inn geklärt – Landgericht Traunstein verurteilt Täter zu Haftstrafen

LKR. GARMISCH-PARTENKIRCHEN / LKR. BAD TÖLZ-WOLFRATSHAUSEN / LKR. MÜHLDORF AM INN. Nach mehreren Einbruchsdiebstählen Ende 2024 im Raum Eschenlohe und Wolfratshausen nahm die Polizei im Juni 2025 in Mühldorf am Inn zwei Männer bei einer erneuten Tatausführung fest. Nach landkreisübergreifenden Ermittlungen der Kriminal- und Schutzpolizeidienststellen verurteilte das Landgericht Traunstein die Täter nun zu mehrjährigen Haftstrafen. Gegen Ende November und Anfang Dezember 2024 wurden der Polizei mehrere Einbruchsdiebstähle in gewerbliche Objekte in Eschenlohe und Wolfratshausen bekannt. Nachdem die Täter zunächst unerkannt mit Tatbeute flüchten konnten, übernahmen die Kriminalpolizeidienststellen Garmisch-Partenkirchen und Weilheim die weiteren Ermittlungen. Im Juni des vergangenen Jahres nahmen Kräfte der Polizeiinspektionen Mühldorf am Inn und Burghausen einen 60- und einen 44-Jährigen aus Moldau bei einem weiteren Einbruch in ein Gewerbeobjekt im Landkreis Mühldorf am Inn auf frischer Tat fest. Beide Männer befanden sich seitdem in Untersuchungshaft. Die umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen sowie die eng abgestimmte Zusammenarbeit der betroffenen Kriminal- und Schutzpolizeidienststellen führten nun zu einem großen Ermittlungserfolg im Kampf gegen die organisierte Einbruchskriminalität. Den beiden Festgenommenen konnten zahlreiche Einbrüche, unter anderem in die Gewerbegebiete „Blauänger“ in Eschenlohe sowie in „An der Loisach“ in Wolfratshausen aus dem Spätherbst und Winter 2024 nachgewiesen werden. Zudem waren die beiden Männer für weitere Einbruchsserien in den Landkreisen Mühldorf am Inn, Aichach-Friedberg und Neuburg-Schrobenhausen verantwortlich, die ebenfalls im Verfahren vor dem Landgericht Traunstein berücksichtigt wurden. Die beiden Täter wurden kürzlich vom Landgericht Traunstein zu Freiheitsstrafen von 4 Jahren und 8 Monaten sowie 3 Jahren und 8 Monaten verurteilt. Die Urteile sind mittlerweile rechtskräftig.