Geld geraubt und mehrere Personen mit Pfefferspray verletzt

Ein Mann wurde gestern Abend nach einem Raub und einer gefährlichen Körperverletzung festgenommen. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll ein 25-Jähriger gegen 19:50 Uhr zunächst am Bahnsteig des U-Bahnhofs Kottbusser Tor von einem 22-Jährigen Geld verlangt haben. Als dieser ihm kein Geld gab, soll der Ältere dem Jüngeren ins Gesicht geschlagen haben, woraufhin der Angegriffene kurzzeitig das Bewusstsein verloren haben soll. Anschließend soll der 25-Jährige ihm Geld abgenommen haben und weggegangen sein. Kurze Zeit später sei der Mann zurückgekehrt und habe ihn mit Pfefferspray besprüht. Anschließend flüchtete der Ältere in Richtung Ausgang des Bahnhofs zur Reichenberger Straße. Mitarbeiter der BVG, die auf das Geschehen aufmerksam wurden, liefen dem Flüchtenden hinterher und sollen ebenfalls von ihm mit Pfefferspray besprüht worden sein. Dennoch gelang es den Mitarbeitern den 25-Jährigen noch im Bahnhof bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizei festzuhalten. Er wurde dann durch die Einsatzkräfte festgenommen und der Kriminalpolizei der Direktion 5 überstellt, welche die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen hat. Der Festgenommene hatte ein Handy dabei, welches zur Fahndung ausgeschrieben war. Es wurde beschlagnahmt. Das mutmaßlich geraubte Geld wurde bei ihm nicht aufgefunden. Der 22-Jährige sowie drei Mitarbeiter im Alter von 29, 39 und 48 Jahren erlitten Augenreizungen, die von Rettungskräften behandelt werden mussten. Diese Behandlung erfolgte größtenteils am Ort. Nur der 29-Jährige kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Darüber hinaus klagten drei weitere BVG-Mitarbeiter über Augenreizungen durch das Pfefferspray. Bei den 38-, 39- und 55-Jährigen musste jedoch keine Behandlung erfolgen. Pressearbeit und Erreichbarkeit