Mehr Präsenz, mehr Sicherheit: Einsatzkräfte kontrollieren 520 Personen und 136 Fahrzeuge im Dortmunder Stadtgebiet
Lfd. Nr.: 0334
Die Dortmunder Polizei hat in den vergangenen Tagen (16. bis 23. April) zusammen mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund und mit starker Unterstützung der nordrhein-westfälischen Bereitschaftspolizei die Sicherheit durch umfangreiche Kontrollen und Maßnahmen erhöht.
Zudem waren zusätzliche Einsatzkräfte auch in anderen Stadtbezirken unterwegs.
Dabei wurden zahlreiche Personen überprüft, Drogen sichergestellt und präventive Maßnahmen gegen Kriminalität ergriffen.
Am Donnerstag, 16. April, kontrollierten Einsatzkräfte im Bereich der Priorstraße mehrere verdächtige Männer, die offensichtlich mit Cannabis handelten. Einen der Verkäufer nahmen sie vorläufig fest. Auf der Wache fand eine erkennungsdienstliche Behandlung statt. Die Polizisten stellten mehrere Verkaufseinheiten der Drogen und Bargeld sicher.
Da die besonderen Haftgründe gegen den Mann nicht vorlagen, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen von der Polizeiwache entlassen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Auch in den Stadtbezirken Huckarde, Eving, Lütgendortmund und Mengede waren an diesem Tag zahlreiche Einsatzkräfte präsent.
Am 16. April waren die Beamten am Heinrich-Sondermann-Platz, am Marktplatz in Huckarde, im Bereich der Westerfilder Straße, Speckestraße und am Evinger Platz für die Bürgerinnen und Bürger an einem festen Standort, analog zu den ,,Mobilen Wachen", jederzeit ansprechbar. Ebenso waren Fußstreifen im Park der Generationen in Lütgendortmund unterwegs. Kräfte der Einsatzhundertschaft konnten auf der Westerfilder Straße einen Haftbefehl vollstrecken. Sie stellten den zu bezahlenden Betrag sicher.
Am Busbahnhof Germania stellten Kontrollkräfte vier Jugendliche im Bereich der Unterführung der Bahngleise fest. Die Jugendlichen hatten gerade eine Sachbeschädigung durch Graffiti an einer Wand begangen. Gegen alle vier wurde ein Strafverfahren eingeleitet und die Tatmittel sichergestellt.
Aufgrund einer Häufung von Gewalt- und Sachbeschädigungsdelikten im Bereich des Hörder Bahnhofs führten die Beamten in Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Ordnungsdienst diverse Personenkontrollen sowie Kontrollen des Jugendschutzes durch.
Ein weiterer Schwerpunkt bildeten die Gewerbekontrollen an Kiosken sowie Fahrzeugkontrollen in Bezug auf illegales Tuning auf dem Gelände Phönix West. Die Kontrollkräfte leiteten mehrere Strafverfahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln ein.
Auch auf der Kirmes "Hörder Frühling" sorgten die Beamten mit ihrer Präsenz für mehr Sicherheit.
Bei der Kontrolle eines Cafés in der Hochofenstraße bestand der Verdacht des illegalen Glücksspiels. Größere Summen Bargeld stellten die Einsatzkräfte zur präventiven Gewinnabschöpfung sicher.
Auch am Wochenende vom 17. bis 19. April führten die Einsatzkräfte an unterschiedlichen Orten verstärkt Jugendschutz- und Kioskkontrollen durch. In der Brückstraße fanden sie bei einer Person ein Messer. Gegen die Person wurde eine Anzeige erfasst, das Messer sichergestellt und ein Messertrageverbot angeregt.
Bei Kioskkontrollen in der Innenstadt, die gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Dortmund durchgeführt wurden, stellten die Beamten insgesamt 21 Flaschen Lachgas sicher. Zwei Kioskbetreiber mussten sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen und es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
In der Uhlandstraße kontrollierten Einsatzkräfte der Hundertschaft ein verdächtiges Auto. Sie fanden darin eine Machete, ein Einhandmesser und eine Schreckschusspistole. Außerdem wurde eine größere Menge Bargeld gefunden. Der Fahrer hatte keinen gültigen Führerschein und hatte zudem falsche Personalien angegeben. Gegen den Mann wurden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, alle Gegenstände wurden sichergestellt. Ein Messertrageverbot wird geprüft.
Auf dem Wall waren mehrere Fahrzeuge unterwegs, die offensichtlich dem "Poserklientel" zugehörig waren. Dadurch kam es zu Rückstaus im Bereich Burgwall. Insbesondere im Kreuzungsbereich Bornstraße, Burgwall, Schwanenwall kam es durch einfahrende und hupende Fahrzeuge zu Verkehrsstörungen und Ruhestörungen. Im Kreuzungsbereich ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Sachschaden. Die Einsatzkräfte führten in dem Bereich mehrere Verkehrskontrollen durch, um für mehr Sicherheit und Ordnung auch im Straßenverkehr zu sorgen. Sie erhoben Verwarnungsgelder und leiteten Ordnungswidrigkeitenanzeigen ein.
Am Montag, 20. April, fanden gezielte Kontrollen in Bezug auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz im Innenstadtbereich statt. Die Kontrollen umfassten unter anderem den Bereich des Café Kick, den Nordmarkt und den Nordausgang des Hauptbahnhofs sowie den Borsigplatz und den Dietrich-Keuning-Park. Dabei stellten die Beamten Drogen und Bargeld sicher. Es wurden Platzverweise ausgesprochen und zahlreiche Strafverfahren eingeleitet.
Im Stadtgarten nahmen die Kontrollkräfte am Dienstag, 21. April, einen Mann fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Die im Haftbefehl geforderte Summe konnte er nicht bezahlen. Der Mann wurde in die JVA gebracht.
Am Donnerstag, 23. April, fuhr eine 52-Jährige unter Drogeneinfluss mit einem E-Scooter auf dem Gehweg der Mallinckrodtstraße. Es folgte eine Blutprobe auf der Polizeiwache und eine Anzeige. Da E-Scooter rechtlich als Kraftfahrzeuge eingestuft werden, gelten für sie dieselben Regeln und Grenzwerte wie für Autofahrer. Bei einer Fahrt unter dem Einfluss von Drogen können Bußgelder von 500 bis 1.500 Euro und ein Fahrverbot für E-Scooter-Benutzer anfallen, auch auf Gehwegen dürfen E-Scooter in der Regel nicht fahren.
An diesem Tag fand auch der regelmäßig stattfindende Schwerpunkteinsatz der Präsenzkonzeption "Sicherheit in Bus und Bahn" in Kooperation mit der Bundespolizei sowie Kräften der DSW 21 und des Kommunalen Ordnungsdienstes statt.
Ein Schwerpunkt lag dabei auf dem Hauptbahnhof Dortmund sowie den Stadtbahn-Haltestellen Brunnenstraße und Leopoldstraße. Ebenso wurde durch umfangreiche Personenkontrollen das Messertrageverbot überprüft.
An der Haltestelle Leopoldstraße versuchte eine Person vergeblich vor der Polizei zu flüchten. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere fremde Ausweisdokumente und eine gestohlene Kreditkarte. Die Gegenstände waren zuvor bei einem Autoaufbruch entwendet worden. Die kontrollierte Person behauptete, die Dokumente gefunden zu haben. Die Gegenstände wurden sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Insgesamt kontrollierte die Polizei 116 Personen bei diesem Schwerpunkteinsatz und führte 84 Bürgergespräche. Es wurden drei Verwarngelder erhoben und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet. Sieben Personen erhielten Platzverweise. Darüber hinaus kontrollierten Mitarbeitende der DSW21 (Fahrausweisprüfer) zahlreiche Fahrgäste, wobei sich mehrere Beanstandungen ergaben.
Zu den kontrollierten Personen und Fahrzeugen legten die Einsatzkräfte in 35 Fällen Strafanzeigen vor. Sie stellten 33 Gegenstände sicher und sprachen 80 Platzverweise aus.
Auch in den kommenden Wochen wird die Polizei Dortmund mit starken Einsatzkräften sichtbare Präsenz in Dortmund und Lünen zeigen und dort auch Schwerpunktkontrollen durchführen.
Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Die Polizei Dortmund wird auch künftig regelmäßig über die ausgeweiteten Präsenzkontrollen berichten.
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