Nordhorn – Schneller Ermittlungserfolg nach versuchtem schweren Raub auf Tankstelle – Untersuchungshaft angeordnet
Nach einem versuchten schweren Raub auf eine Tankstelle an der Denekamper Straße in Nordhorn am frühen Morgen des 05.05.2026 konnte die Polizei Nordhorn in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Osnabrück bereits kurze Zeit später einen Tatverdächtigen identifizieren und festnehmen.
Nach bisherigen Erkenntnissen traten gegen kurz nach 04:00 Uhr zwei bislang unbekannte Täter an den Nachtschalter der Tankstelle heran. Unter Vorhalt einer Schusswaffe versuchten sie, von der 50-jährigen Angestellten Bargeld zu erlangen. Nachdem dies misslang, flüchteten die Täter zunächst vom Tatort. Im weiteren Verlauf kam es im Nahbereich zu einer weiteren Raubstraftat zum Nachteil eines 38-jährigen Passanten.
Die Angestellte zog sich unmittelbar nach der Bedrohung in den rückwärtigen Bereich der Tankstelle zurück und alarmierte die Polizei. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurden mehrere Streifenwagenbesatzungen eingesetzt. Eine verdächtige Person konnte zunächst nicht mehr angetroffen werden.
Die unmittelbar aufgenommenen Ermittlungen führten die Ermittler auf die Spur eines 25-jährigen Mannes. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erließ das Amtsgericht Osnabrück daraufhin Durchsuchungsbeschlüsse.
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen geriet ein 37-jähriger Mann in den Fokus der Ermittler. Bei den Durchsuchungen konnten unter anderem Beweismittel aufgefunden werden, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück erließ das Amtsgericht Nordhorn gegen den 37-Jährigen Haftbefehl. Der Beschuldigte befindet sich seit dem 6. Mai in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen, insbesondere zu einem möglichen zweiten Tatbeteiligten, dauern weiterhin an. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Rufnummer 05921/3090 zu melden.
"Gerade in den ersten Stunden nach solchen Taten zählt oft jedes Detail. Dass die Ermittlungen so schnell in eine konkrete Richtung geführt haben, ist vor allem dem engen Zusammenspiel zwischen Streifendienst, Ermittlern und Staatsanwaltschaft zu verdanken. Für uns ist es immer ein besonderer Moment, wenn aus vielen einzelnen Spuren am Ende ein Gesamtbild entsteht" so Kriminalhauptkommissar Alfred Storteboom.
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