260520-2. Zeugenaufruf nach Hasskriminalität in Hamburg-Neugraben-Fischbek

Tatzeit: 16.05.2026, 00:35 Uhr Tatort: Hamburg-Neugraben-Fischbek, Am Aschenland/Geutensweg In der Nacht zu Samstag ist im Hamburger Süden ein 19-jähriger Mann Opfer eines Körperverletzungsdelikts aus mutmaßlich homophobem Beweggrund geworden. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei zufolge hatte sich der 19-Jährige über eine App mit einem Mann zu einem Treffen verabredet. Nachdem sich beide zunächst an der Ecke Am Aschenland/Geutensweg getroffen hatten, führte ihn der Unbekannte zu einem nahegelegenen Feldweg. Dort soll eine Gruppe von etwa fünf Männern auf den 19-Jährigen gewartet haben. Als diesem die mutmaßliche Gefahrensituation bewusst wurde und er sich zurück zu seinem Pkw begeben wollte, schlugen und traten mindestens zwei Angehörige der Gruppe unvermittelt auf ihn ein. Eine Person nutzte hierbei auch einen schlagstockähnlichen Gegenstand. Da sich ein Pkw näherte, ließen die Angreifer kurzzeitig von dem Heranwachsenden ab, woraufhin es ihm gelang, sich in sein Auto zu retten. Wenig später hielt ein grauer oder silberfarbener VW Polo neben dem Fahrzeug des Geschädigten. Nachdem aus diesem heraus noch eine Scheibe seines Pkw beschädigt wurde, flüchteten die Angreifer sowohl mit dem Kleinwagen als auch auf einem E-Scooter und zu Fuß. Das Auto soll hierbei über den Geutensweg in Richtung Cuxhavener Straße gefahren sein. Die Täter werden allesamt wie folgt beschrieben: - circa 16 bis 20 Jahre alt - 170 bis 185 cm groß - "südländisch" aussehendEine Person trug einen auffälligen "Ziegenbart". Eine Rettungswagenbesatzung transportierte den leicht verletzten Mann zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit mehreren Funkstreifenwagenbesatzungen führten nicht zur Feststellung tatverdächtiger Personen. Die Ermittlungen werden beim für Hasskriminalität zuständigen Staatsschutz (LKA 73) geführt und dauern an. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und/oder anderweitig Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder bei einer Polizeidienststelle zu melden. Zim. Schneller informiert: Jetzt den WhatsApp-Kanal der Polizei Hamburg abonnieren! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Sören Zimbal Telefon: +49 40 4286-56214 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de