Sperrung des Brennerkorridors am 30. Mai 2026 – Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht erfreuliche Bilanz und bedankt sich
SÜDLICHES OBERBAYERN. Befürchtet worden waren am Samstag, 30. Mai 2026, wegen einer Versammlung auf der Brennerautobahn in Tirol lange Staus und massive Verkehrsbehinderungen auf den Autobahnen und Landstraßen im südlichen Oberbayern. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd hatte aufwändige Vorbereitungen getroffen, um für den Fall von erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen steuernd eingreifen zu können. Tatsächlich kam es an dem Tag aber zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen, weil nur ausgesprochen wenige Verkehrsteilnehmer in der Region unterwegs waren. Dafür bedankt sich die Polizei bei allen, die auf eine Fahrt ins südliche Oberbayern verzichtet haben!
Wegen einer angemeldeten Versammlung auf der Brennerautobahn A 13 bei Matrei am Brenner (Tirol) kam es am heutigen Samstag (30. Mai 2026) in der Zeit von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr zu umfangreichen Verkehrssperrungen im Bereich des gesamten Brennerkorridors. Es war im Vorfeld erwartet worden, dass sich die Maßnahmen der österreichischen Behörden auch auf den grenzüberschreitenden Verkehr, insbesondere im südlichen Oberbayern, auswirken werden.
Im Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim war deshalb ein Führungsstab eingerichtet worden und mehrere Hundert Polizistinnen und Polizisten der nachgeordneten Dienststellen und der Bereitschaftspolizei waren im Einsatz. Zudem stand man fortwährend in engem Kontakt zur Polizei in Österreich den anderen betroffenen Behörden, wie der Autobahn GmbH des Bundes und ihren Autobahnmeistereien, den betroffenen Landratsämtern, dem Rettungsdienst, dem THW und den Feuerwehren. Vorrangiges Ziel der Polizei war es, im Fall von Stauungen die Rettungswege auf allen Straßen freizuhalten und Verkehrsbeeinträchtigungen - gerade für die Bürgerinnen und Bürger in der Region - so gering wie möglich zu halten. Verkehrsteilnehmer waren in den vergangenen Wochen wiederholt gebeten worden, ihre Reiseplanungen entsprechend anzupassen und am heutigen Samstag auf nicht unbedingt notwendige Fahrten zu verzichten oder diese auf einen anderen Zeitpunkt zu verschieben.
Erfreulicherweise kam es im Laufe des gesamten Tages im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen!
Auf den Autobahnen München-Salzburg (A8) und Rosenheim-Kufstein (A93) waren ausgesprochen wenige Verkehrsteilnehmer unterwegs, zu Stauungen oder anderen Verkehrsbeeinträchtigungen kam es infolge dessen nicht.
Die Polizei bedankt sich deshalb bei allen, die die Ratschläge befolgt und heute auf eine Fahrt ins südliche Oberbayern verzichtet haben!