260710-2. „Mobil. Aber sicher!“ – Bilanz der Kontrollen im Juni und Ausblick auf die Themen im Juli

Zeit: Juni 2026; Ort: Hamburger Stadtgebiet Im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" lag der Fokus der Verkehrskontrollen und der Verkehrssicherheitsarbeit im Juni auf den Themen Alkohol- und Drogenbeeinflussung im Straßenverkehr sowie der Missachtung des Rotlichts. In rund 490 durchgeführten Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte insgesamt 2.395 Fahrzeuge und 2.864 Personen. Im Einzelnen leiteten die Polizistinnen und Polizisten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein: Kraftfahrzeugführende: Straftaten - 20 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 15 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol - 8 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln - 114 x sonstige StraftatenOrdnungswidrigkeiten - 9.207 x Verstöße im ruhenden Verkehr - 507 x Missachtung roter Ampeln - 314 x Geschwindigkeitsverstöße - 309 x verbotswidrige Handynutzung - 162 x Verstöße aufgrund technischer Mängel - 121 x verbotswidriges Wenden/Abbiegen - 96 x Missachtung der Anschnallpflicht - 16 x Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert - 12 x Fahren auf Gehwegen - 10 x Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel - 342 x sonstige OrdnungswidrigkeitenE-Scooter-Nutzende: Straftaten - 3 x Fahren unter dem Einfluss von Alkohol - 1 x Fahren unter dem Einfluss von Drogen - 1 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 14 x sonstige StraftatenOrdnungswidrigkeiten - 81 x zu zweit auf einem E-Scooter - 15 x Missachtung roter Ampeln - 11 x verbotswidrige Handynutzung - 8 x Fahren auf Gehwegen - 7 x Benutzung der falschen Radwegseite - 3 x Verstöße im ruhenden Verkehr - 2 x Fahren unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln - 2 x sonstige OrdnungswidrigkeitenFahrradfahrende: Straftaten - 1 x sonstige StraftatOrdnungswidrigkeiten - 189 x Missachtung roter Ampeln - 51 x verbotswidrige Handynutzung - 38 x Benutzung der falschen Radwegseite ("Geisterradler") - 16 x Fahren auf Gehwegen - 2 x sonstige OrdnungswidrigkeitenZu Fuß Gehende: Ordnungswidrigkeiten - 1 x Missachtung roter AmpelnDarüber hinaus stellten die Polizeikräfte insgesamt 118 Mängelmeldungen - zum Beispiel wegen nicht mitgeführter Papiere oder technischer Mängel - aus und ordneten insgesamt 19 Blutprobenentnahmen an. Außerdem führten die Beamtinnen und Beamten, insbesondere der Präventionsabteilung der Verkehrsdirektion (VD 6), im Rahmen von "Hamburg gibt 8!" über 330 präventive Bürgergespräche zu den genannten Schwerpunkten. Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" durchführen. Im Juli widmen sich die Einsatzkräfte schwerpunktmäßig den Themen "Abbiegen und Wenden" und "Vorfahrt/Vorrang". Abbiegen und Wenden Im Jahr 2025 wurden 11.729 Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit den Ursachen Abbiegen, Einfahren, Wenden und Rückwärtsfahren registriert. Der Anteil liegt somit bei 18 Prozent aller in 2025 registrierten Verkehrsunfälle in Hamburg. Dabei verunglückten insgesamt 1.965 Beteiligte oder Mitfahrende. Von diesen wurden 1.837 leicht und 119 schwer verletzt, neun Menschen verstarben in diesem Zusammenhang. Besonders betroffen sind die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, die mehr als die Hälfte aller Verletzten ausmachen. Bei den neun Verstorbenen handelt es sich um sechs Radfahrende und drei Kraftradfahrende. Fehler beim Abbiegen sind die zweithäufigste Ursache bei allen Verkehrsunfällen mit Personenschaden. Kreuzende Verkehrsabläufe stellen für die Verkehrsteilnehmenden aufgrund der Vielzahl der verkehrsbedingten Einflüsse (Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen, alle Verkehrsarten auf einem engen Raum etc.) eine besondere Herausforderung dar. Vorfahrt/Vorrang Im Zusammenhang mit der Missachtung der Vorfahrtsregeln wurden im vergangenen Jahr 2.467 Verkehrsunfälle registriert. Dabei verunglückten insgesamt 993 Personen, von denen drei verstarben, 75 schwer und 915 leicht verletzt wurden. Auch hier sind die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden mit 46 Prozent Verunglückten besonders betroffen. Wen. Alles rund ums Blaulicht - Infos der Polizei Hamburg per WhatsApp! https://whatsapp.com/channel/0029VahxLAp0gcfMeokHwb0f Rückfragen der Medien bitte an: Polizei Hamburg Laura Wentzien Telefon: 040 4286-56213 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de