BPOLI MD: 36-Jähriger – Raub, Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Erschleichen von Leistungen, Betrugshandlungen
Am Samstag, den 11. Juli 2026 kontrollierte eine Streife der Bundespolizei um 20:44 Uhr, in einem Regionalexpress auf der Strecke von Stendal in Richtung Magdeburg, einen 36-Jährigen. Eine Überprüfung seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungsbestand ergab, dass nach ihm gleich mit vier Haftbefehlen gesucht wurde. Gegen den Deutschen lag ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau vom Juni 2024 vor. Demnach hat er wegen Raubes, Diebstahls sowie wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis 319 Tage Rest-Freiheitsstrafe von ursprünglich zwei Jahren und neun Monaten zu verbüßen. Keine drei Monate später erließ das Amtsgericht Dessau einen Sicherungshaftbefehl. Grundlage hierfür war die Verurteilung des Mannes wegen des Erschleichens von Leistungen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Monaten, ausgesetzt zur Bewährung auf drei Jahre. Da er grob und beharrlich gegen die Bewährungsauflagen verstieß und unbekannten Ortes verblieb, erging der Sicherungshaftbefehl. Im Mai dieses Jahres erließen die Staatsanwaltschaften Magdeburg und Chemnitz jeweils einen weiteren Haftbefehl wegen Betrugshandlungen. Das Strafmaß umfasst zum einen 3600 Euro Geldstrafe beziehungsweise 120 Tage Ersatzfreiheitsstrafe und im zweiten Fall 1000 Euro Geldstrafe beziehungsweise 50 Tage Haft. Die Beamten eröffneten dem Gesuchten diese, nahmen ihn fest und zunächst mit in die Räumlichkeiten der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Nach Beendigung der notwendigen Maßnahmen brachten Einsatzkräfte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt und informierten abschließend die ausschreibenden Stellen.
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