Dieburg/Babenhausen: Elektro-Zweiräder im Fokus / Polizei zieht positive Bilanz

Beamtinnen und Beamte der Polizeistation Dieburg richteten am Donnerstag (17.7.) in der Zeit zwischen 11.30 und 18 Uhr mehrere Kontrollstellen in Dieburg sowie in Babenhausen ein und nahmen E-Scooter und Autos näher unter die Lupe. Im Zeitraum der ersten Stunden führten die Einsatzkräfte im Bereich der Landstraße 3094 Geschwindigkeitsmessungen durch und kontrollierten über 60 Fahrzeuge und stellten hierbei 6 Verstöße fest. Bei dort maximal erlaubten 70 km/h fuhr ein Wagenlenker mit seinem Renault 20 km/h nach Toleranzabzug über dem Tempolimit. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Die anschließende Geschwindigkeitsmessung führte die Dieburger Polizei auf der Kreisstraße 128 durch. Hierbei kontrollierten sie über 50 Fahrzeuge. Ein 33-jähriger Wagenlenker fiel den Beamtinnen und Beamten zunächst durch erhöhte Geschwindigkeit auf. Bei der anschließenden Kontrolle erhärtete sich der Verdacht des Alkoholkonsums, weshalb er auf der nächstgelegenen Polizeiwache eine Blutentnahme über sich ergehen lassen musste. Hier ermittelt die Polizei wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss. Circa von 16.30 bis 18 Uhr richteten die Gesetzeshüter eine Kontrollstelle in Babenhausen im Bereich der Straße "An der Stadtmauer" ein. Im Rahmen dieser Kontrolle nahmen sie vier Elektrokleinstfahrzeuge näher unter die Lupe. Weder bei den E-Scootern noch bei ihren Nutzern konnten Verstöße festgestellt werden. In diesem Zusammenhang zieht die Polizei durch vorbildliches Handeln eine positive Bilanz. Kontrollen von Zweirädern, aber auch von Elektrokleinstfahrzeugen nehmen immer mehr an Bedeutung zu. Die Polizei in Südhessen wird künftig noch konsequenter gegen Verkehrssünder vorgehen, um Gefahren rund um das E-Scooterfahren zu begegnen. Das Thema Prävention wird hierbei besonders großgeschrieben. Zum 1. Juli 2026 ging die südhessische Präventionskampagne "E-Scooter? Nur mit Plan. Regeln kennen. Sicher ankommen" an den Start. Hierzu wurden unter anderem in der Zeit zwischen dem 2. und 11. Juli in Bussen und Bahnen von HEAG Mobilo auf 430 Bildschirmen im Rahmen der Kampagne wichtige und hilfreiche Präventionshinweise ausgestrahlt. Die Polizei verfolgt hiermit einen umfassenden Ansatz, um die Risiken des E-Scooter-Fahrens zu reduzieren. Am Ende sind es aber vor allem auch die Fahrer von E-Scootern selbst, die durch regelkonformes Verhalten ihre Sicherheit und die der übrigen Verkehrsteilnehmer erhöhen können. Darüber hinaus beabsichtigt die Polizei künftig, auch zusammen mit den Kommunen begleitend ganzheitliche Verkehrskontrollen durchzuführen. Im Rahmen dieser Überprüfungen erfolgt eine Prüfung der Fahrzeugführenden hinsichtlich Alkohol- und Drogenkonsums, weil hierbei für die Fahrerinnen und Fahrer die gleichen Regelungen gelten wie für alle anderen Kraftfahrzeugführenden. Ebenso werden die technischen Einrichtungen der E-Scooter-Nutzer auf ordnungsgemäße Funktion bzw. technische Manipulationen geprüft. Weiterhin erfolgt der Abgleich der Fahrzeugindividualnummer (FIN) mit den polizeilichen Fahndungssystemen, mit dem Ziel, entwendete oder ohne Versicherungsschutz fahrende E-Scooter-Nutzer aufzuspüren. Mit der Präventionskampagne möchte die südhessische Polizei das Thema gezielt aufgreifen. E-Scooter sind beliebt und das Fahren damit macht Spaß. Es handelt sich aber nicht um Spielzeuge, sondern um Verkehrsmittel, und diese müssen verantwortungsvoll genutzt werden. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Südhessen Pressestelle Klappacher Straße 145 64285 Darmstadt Murat Avci Telefon: 06151 / 969 - 13 120 Mobil: 0173 / 4192693 Pressestelle (zentrale Erreichbarkeit): Telefon: 06151 / 969 - 13500 E-Mail: pressestelle.ppsh@polizei.hessen.de