Aus mutmaßlich antisemitischen Gründen wiederholt beleidigt und angegriffen

Wiederholt sollen mehrere Jugendliche einen Geschäftsinhaber beleidigt und angegriffen haben. Der 67-jährige Inhaber einer Gemischtwarengeschäftes an der Falckensteinstraße im Stadtteil Kreuzberg alarmierte gestern Abend gegen 19 Uhr die Polizei zu seinem Geschäft. Am Ort teilte er den Einsatzkräften mit, dass er seit Anfang Oktober Aushänge gegen Judenhass im Zusammenhang mit dem Angriff der Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 in den Schaufenstern seines Geschäftes gehangen habe. Am 7. Oktober 2026 sollen gegen 19:20 Uhr ungefähr sechs Jugendliche im Geschäft erschienen sein und den 67-jährigen Rollstuhlfahrer beleidigt und mit Pfefferspray besprüht haben. Gegen 19 Uhr des 8. Oktobers 2026 sollen abermals bis zu sechs Jugendliche im Geschäft erschienen sein und ihn mit Pfefferspray besprüht haben. Als er dabei um Hilfe gerufen habe, sollen die Jugendlichen geflüchtet sein. Kurz darauf wollte er sein Geschäft gerade schließen, als die Tatverdächtigen zurückkehrten und ihn wiederholt mit Pfefferspray angegriffen und geschlagen haben sollen. Der Angegriffene klagte über Schmerzen im Gesicht. Mehrere Zeugen teilten mit, dass sie gestern Abend bis zu acht Jugendliche dabei beobachteten, wie sie auf E-Scootern zum Geschäft gefahren sein sollen und dort mit Füßen und Fäusten gegen die Eingangstür geschlagen und getreten haben soll. Die Tür wurde dabei beschädigt. Die Tatverdächtigen flüchteten anschließend. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Pressearbeit und Erreichbarkeit