50-Jährige beraubt – Polizei ermittelt – 2610085
Am Dienstag, 20. Oktober 2026, haben drei bislang noch unbekannte Täterinnen und Täter einer 50-jährigen Frau in Mettmann die Halskette geraubt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Folgendes war nach ersten Erkenntnissen geschehen:
Die 50-jährige Mettmannerin war gegen 14 Uhr an der Ekkehardstraße spazieren. Auf Höhe der Hausnummer 16 hielt ein dunkelbraunes Auto neben ihr an. Neben dem Fahrer und einer Beifahrerin befand sich eine weitere Frau auf dem Rücksitz des Wagens. Diese Frau sprach die 50-Jährige unter einem Vorwand an, sodass sich diese dem Auto näherte. Plötzlich riss ihr die Frau gewaltsam eine Goldkette vom Hals. Anschließend flüchtete das Trio in unbekannte Richtung.
Die Mettmannerin informierte die Polizei, die jedoch bei einer sofort eingeleiteten Fahndung keine Verdächtigen mehr antreffen konnte.
Die 50-Jährige wurde bei dem Raub glücklicherweise nicht verletzt, stand jedoch sichtlich unter den Eindrücken des Geschehens, sodass sie nur eine sehr vage Täterbeschreibung abgeben konnte. So soll die Täterin etwa 40 bis 50 Jahre alt gewesen sein und braune Haare gehabt haben. Zu dem Auto liegen leider überhaupt keine weiteren Beschreibungen vor.
Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise: Wer kann Angaben zu dem Trio oder dem Fluchtfahrzeug machen? Die Wache in Mettmann ist jederzeit unter der Nummer 02104 982-6250 erreichbar und nimmt entsprechende Hinweise entgegen.
Die Polizei warnt:
Bei dem aktuellen Fall handelt es sich um eine leicht abgewandelte Form des so genannten "Kettentricks", der zuletzt im Kreis Mettmann häufiger zur Anzeige gebracht wurde.
So läuft der Kettentrick ab:
Die Kriminellen sprechen meistens Menschen an, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen.
Kontaktaufnahme
Die Taten finden in der Regel auf Straßen, Wegen, Plätzen oder in Cafés statt. Unter einem Vorwand nehmen die Kriminellen hier Kontakt zu ihren Opfern auf. Ein häufiger Vorwand ist die Bitte um eine Auskunft, beispielsweise eine Wegbeschreibung. Häufig geschieht die Ansprache auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus.
Körperliche Nähe
Die Kriminellen täuschen eine überschwängliche Dankbarkeit für die gegebene Auskunft vor und machen den Opfern ein Geschenk in Form von billigem Modeschmuck. Durch die Überschwänglichkeit in Sprache und Gestik soll das Opfer überrumpelt und abgelenkt werden.
Diebstahl
Während die Kriminellen den Modeschmuck anlegen, öffnen sie zeitgleich den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft bemerken die Betroffenen den Diebstahl erst später.
Die Polizei rät:
Seien Sie skeptisch, wenn Fremde sich Ihnen auf der Straße nähern. Stehen Sie, zur Not auch energisch, für Ihren persönlichen Raum ein. Sprechen Sie gezielt andere Personen an oder rufen Sie um Hilfe. Alarmieren Sie nach einem (versuchten) Diebstahl die Polizei über den Notruf 110 und geben Sie relevante Details (Aussehen, Fluchtrichtung) weiter, um der Polizei die Möglichkeit einer schnellen Fahndung zu ermöglichen.
Fragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Mettmann
Polizeipressestelle
Adalbert-Bach-Platz 1
40822 Mettmann
Telefon: 02104 982-1010
Telefax: 02104 982-1028
E-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de
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