Mutmaßliche Räuber festgenommen

Polizeimeldung vom 02.07.2017
bezirksübergreifend
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Treptow-Köpenick/ Charlottenburg-Wilmersdorf
Nach vorangegangenen Raubtaten in der vergangenen Nacht in Köpenick und Charlottenburg konnten die mutmaßlichen Täter festgenommen werden. Die Raubkommissariate der Polizeidirektionen 6 und 2 führen die weiteren Ermittlungen.

Nr. 1478
Kurz nach Mitternacht feierte eine große Personengruppe auf der Wiese am Spreetunnel am verlängerten Müggelschlößchenweg in Köpenick. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde hierbei ein 16-Jähriger plötzlich von einer fünf- bis sechsköpfigen Gruppe in einen dunklen Bereich abgedrängt. Zwei Personen schlugen auf ihn ein, drückten ihn zu Boden und forderten die Herausgabe seines Bargeldes und Handys. Der Jugendliche übergab eine geringe Geldmenge, weigerte sich jedoch das Mobiltelefon heraus zu geben, welches ihm im Anschluss aus der Hosentasche gezogen wurde. Die Räuber flüchteten, konnten jedoch in unmittelbarer Nähe von alarmierten Polizisten festgenommen werden. Die Beamten fanden bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Jugendlichen das Handy des 16-Jährigen. Den 15-jährigen mutmaßlichen Täter übergab man nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung der Mutter. Sein 16-jähriger Begleiter konnte nach einer Personalienüberprüfung wieder nach Hause gehen. Rettungskräfte behandelten den Überfallenen, der bei der Tat Verletzungen im Gesicht erlitten hatte, am Tatort.

Nr. 1479
Auf dem U-Bahnhof Jungfernheide entwickelte sich gegen 2 Uhr ein Streitgespräch zwischen drei Männern, welches sich im weiteren Verlauf in eine körperliche Auseinandersetzung steigerte. Zwei Männer sollen hierbei einen 31-Jährigen gemeinschaftlich getreten, geschlagen und ihm im Anschluss das Handy aus der Hand gerissen haben. Anschließend fuhr der mutmaßlichen Räuber mit zwei weiteren Personen in einer U-Bahn in Richtung U-Bahnhof Mierendorffplatz davon. Dort wurden sie von Einsatzkräften angetroffen und überprüft. Der 25-jährige mutmaßliche Räuber wurde festgenommen, erkennungsdienstlich behandelt und dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 2 überstellt. Rettungskräfte brachten den Beraubten mit Verletzungen am Arm und am Kopf zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.