Treptow-Köpenick/
Charlottenburg-Wilmersdorf
Nach vorangegangenen Raubtaten in der vergangenen Nacht in
Köpenick und Charlottenburg konnten die mutmaßlichen Täter
festgenommen werden. Die Raubkommissariate der
Polizeidirektionen 6 und 2 führen die weiteren Ermittlungen.
Nr. 1478
Kurz nach Mitternacht feierte eine große Personengruppe auf
der Wiese am Spreetunnel am verlängerten
Müggelschlößchenweg in Köpenick. Nach den bisherigen
Erkenntnissen wurde hierbei ein 16-Jähriger plötzlich von
einer fünf- bis sechsköpfigen Gruppe in einen dunklen Bereich
abgedrängt. Zwei Personen schlugen auf ihn ein, drückten ihn
zu Boden und forderten die Herausgabe seines Bargeldes und
Handys. Der Jugendliche übergab eine geringe Geldmenge,
weigerte sich jedoch das Mobiltelefon heraus zu geben, welches
ihm im Anschluss aus der Hosentasche gezogen wurde. Die Räuber
flüchteten, konnten jedoch in unmittelbarer Nähe von
alarmierten Polizisten festgenommen werden. Die Beamten fanden
bei der anschließenden Durchsuchung der beiden Jugendlichen
das Handy des 16-Jährigen. Den 15-jährigen mutmaßlichen
Täter übergab man nach einer erkennungsdienstlichen
Behandlung der Mutter. Sein 16-jähriger Begleiter konnte nach
einer Personalienüberprüfung wieder nach Hause gehen.
Rettungskräfte behandelten den Überfallenen, der bei der Tat
Verletzungen im Gesicht erlitten hatte, am Tatort.
Nr. 1479
Auf dem U-Bahnhof Jungfernheide entwickelte sich gegen 2 Uhr
ein Streitgespräch zwischen drei Männern, welches sich im
weiteren Verlauf in eine körperliche Auseinandersetzung
steigerte. Zwei Männer sollen hierbei einen 31-Jährigen
gemeinschaftlich getreten, geschlagen und ihm im Anschluss das
Handy aus der Hand gerissen haben. Anschließend fuhr der
mutmaßlichen Räuber mit zwei weiteren Personen in einer
U-Bahn in Richtung U-Bahnhof Mierendorffplatz davon. Dort
wurden sie von Einsatzkräften angetroffen und überprüft. Der
25-jährige mutmaßliche Räuber wurde festgenommen,
erkennungsdienstlich behandelt und dem Raubkommissariat der
Polizeidirektion 2 überstellt. Rettungskräfte brachten den
Beraubten mit Verletzungen am Arm und am Kopf zu einer
ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.