Nr.: 0427 –Polizei unterbindet rechtes Treffen–

- Ort: Bremen-Walle, OT Überseestadt, Cuxhavener Straße Zeit: 05.06.21, 10 Uhr Die Polizei Bremen stoppte am Vormittag in Walle ein Treffen von etwa 70 Personen. Einige Teilnehmer waren der rechtsextremen Szene zuzuordnen. Die Einsatzkräfte stellten Motorräder, Baseballschläger, zwei CDs mit dem Bild von Adolf Hitler und Pyrotechnik sicher. Innensenator Mäurer dankt der Polizei. Die Personen trafen sich am Vormittag in der Cuxhavener Straße. Viele reisten mit Autos an, es waren aber auch etliche Motorradfahrer dabei. Diese trugen Kutten mit der Aufschrift "Radikale Kameraden Bremen". Am Geländer der Fußgängerbrücke über der Cuxhavener Straße befestigten Vermummte ein Banner mit den Aufdrucken "Kategorie C" und "hungrige Wölfe". Dahinter versammelten sich viele Maskierte und zündeten bengalische Feuer. Die Männer gaben gegenüber den erst eintreffenden Polizisten an, Aufnahmen für ein Modelabel durchführen zu wollen. Die Teilnehmer verließen dann fluchtartig die Örtlichkeit. Die Polizei riegelte aber zwischenzeitlich die Umgebung ab und richtete mehrere Kontrollstellen ein. Viele Fahrzeuge und mehr als 60 Personen wurden gestoppt und durchsucht. Die Einsatzkräfte fanden und beschlagnahmten unter anderem Baseballschläger, Messer, mit Quarzsand gefüllte Handschuhe, Pyrotechnik und Sturmhauben. Vier Motorräder an denen ohne Genehmigung manipuliert wurde, wurden stillgelegt und abgeschleppt. Die Polizei Bremen schöpft im Rahmen ihrer Null-Toleranz-Strategie alle rechtlichen Möglichkeiten aus und geht konsequent gegen solche Ansammlungen vor. Eine umfangreiche Auswertung, die Prüfung weiterer Tatbestände sowie die Ermittlungen dauern an. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer: "Auch wenn die Ermittlungen noch laufen, hat die Polizei deutlich gemacht, dass Rechtsextreme in dieser Stadt keinen Platz haben. Ich danke der Polizei für ihr schnelles und entschlossenes Vorgehen und den Sicherheitsbehörden, die die rechten Entwicklungen in dieser Stadt ständig im Blick haben." Rückfragen bitte an: Pressestelle Polizei Bremen Nils Matthiesen Telefon bis 18 Uhr: 0172-5429805 http://www.polizei.bremen.de http://www.polizei-beratung.de