Mehr Präsenz. Mehr Sicherheit. Polizei Dortmund kontrolliert vermehrt auch in anderen Stadtteilen
Lfd. Nr.: 0350
Auch die zweite Woche mit dem erweiterten Präsenzkonzept (PK) der Polizei Dortmund zeigt deutliche Erfolge. Neben der "PK Fokus", die sich auf die Innenstadt und Teile der Nordstadt konzentriert, sind Polizei und kommunaler Ordnungsdienst in weiteren Stadtteilen unterwegs. Unterstützt werden sie weiterhin durch die nordrhein-westfälische Bereitschaftspolizei.
Auch zwischen dem 24. und 29.04.2026 zeigten die verstärkten Kontrollen Wirkung. Die Polizei fand mehrere Personen mit offenem Haftbefehl und beobachtete diverse Drogenhandel.
Eine größere Party in Deusen lösten Einsatzkräfte am Freitag, 24.04. auf. Außerdem wurde für vier Niederländer eine E-Scooter Tour wesentlich teurer als vorher angenommen. Da sie über eine rote Ampel fuhren, fertigten die Beamten Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Am Samstag, 25.04., beobachteten Einsatzkräfte in der Missundestraße einen Drogenhandel. Sie ermittelten eine 18-jährige tatverdächtigte Person. Bei dem Verkäufer sowie bei einem Käufer stellten Beamten Cannabis sicher und erstellten Strafanzeigen. Bei dem Verkäufer wurde zusätzlich Bargeld zur Gefahrenabwehr sichergestellt. Er wurde für weitere Maßnahmen zur Kriminalwache gebracht. Die besonderen Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft lagen nicht vor.
Zwei weitere Drogenhandel beobachteten zivile Kräfte am Montag, 27.04., im Bereich des "Café Kick". Die Beamten durchsuchten die Personen, stellten die Drogen und Bargeld sicher und fertigten Strafanzeigen. Bei weiteren Personen in dem Bereich fanden die Einsatzkräfte ebenfalls Drogen, ein Pfefferspray und Einbruchwerkzeug - sie stellten alles sicher und sprachen mehrere Platzverweise aus.
Aufgrund aktueller Beschwerden suchten die Einsatzkräfte vermehrt den Heinrich-Schmitz-Platz im Unionviertel auf. Gegen Abend gab es dort eine Auseinandersetzung. Die Beamten fanden bei einem Beteiligten ein Einhandmesser und stellten dieses sicher. Eine Aufnahme in das Messertrageverbotskonzept wird geprüft.
Weitere Drogenhandel beobachteten die Einsatzkräfte im Dietrich-Keuning-Park. Sie fanden bei den beteiligten Personen, Cannabis, eine Feinwaage und sogenannte "Magic Mushrooms". Sie fertigten dazu Strafanzeigen und sprachen Platzverweise aus.
Die Kontrollkräfte fanden außerdem eine Person, die zur Fahndung ausgeschrieben war und brachten sie ins Zentrale Polizeigewahrsam.
In der Münsterstraße kontrollierten die Beamten ein Auto. Sie stellten fest, dass die angebrachten Kennzeichen nicht für das Auto ausgegeben waren. Es folgte eine Anzeige wegen Urkundenfälschung.
Einmal Drogen, ein offener Haftbefehl und Alkohol am Steuer - das gab es für die Einsatzkräfte am Dienstag, 28.4., in Huckarde.
In der Rahmer Straße beobachteten Einsatzkräfte einen Drogenhandel. Sie fertigten eine Strafanzeige für den Handel (Verkäufer) und einen für den Besitz (Käufer). In der Kleingartenparzelle des Verkäufers fanden die Beamten außerdem Bargeld in dealertypischer Stückelung, Kokain und einen 45-Jährigen, der zur Fahndung ausgeschrieben war. Sie stellten Drogen und Geld sicher und brachten den 45-jährigen in das Zentrale Polizeigewahrsam.
Im Bereich der Gustav-Heinemann-Gesamtschule war ein 50-Jähriger mit seinen beiden Kindern auf einem E-Scooter ohne Kennzeichen unterwegs. Der Mann war erheblich alkoholisiert. Die Einsatzkräfte übergaben die Kinder an die Mutter und ordneten eine Blutprobe an.
Eine weitere Person mit Haftbefehl fanden die Einsatzkräfte am gleichen Tag in der Ravensberger Straße. Sie nahmen die Person fest und brachten sie in die JVA Dortmund. Eine weitere Person mit offenem Haftbefehl fanden die Beamten gegen 16:20 Uhr an der Martinstraße. Auch hier ging es für die Person direkt zur JVA.
Einen weiteren Drogenhandel beobachteten sie am Nachmittag am Busbahnhof. Die Einsatzkräfte stellten die Drogen sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Später beobachteten Einsatzkräfte die gleichen Verkäufer bei einem Handel im Dietrich-Keuning-Park. Sie brachten die Beschuldigten zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.
Auch am Mittwoch (29.09.) fanden die Einsatzkräfte eine Person mit offenem Haftbefehl. Der 59-Jährige wurde in die JVA Dortmund gebracht.
Die Schwerpunkte der Präsenzkonzepte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst, sowohl örtlich als auch personell. So kann die Polizei flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren. Die Polizei Dortmund wird auch künftig regelmäßig über die ausgeweiteten Präsenzkontrollen berichten.
Journalisten wenden sich mit Rückfragen bitte an:
Polizei Dortmund
Fatima Talalini
Telefon: 0231 132-1029
E-Mail: fatima.talalini@polizei.nrw.de