Tödlicher Verkehrsunfall bei Griesstätt
GRIESSTÄTT, LKR. ROSENHEIM. Am Montagabend, 18. Mai 2026, kam es im Bereich Griesstätt zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Die Polizeiinspektion Wasserburg übernahm die Ermittlungen.
Nach bisherigem Kenntnisstand kam es am Montag (18. Mai 2026), gegen 20.45 Uhr, im Kreuzungsbereich im Weiler Haid bei Griesstätt zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Pkw. Dabei wurde eines der unfallbeteiligten Fahrzeuge gegen die angrenzende Kapelle geschleudert. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Fahrer sowie der Beifahrer dieses Pkw durch Trümmerteile der Kapelle im Fahrzeug eingeklemmt.
Der heranwachsende Fahrer konnte durch die alarmierte Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen und anschließend durch einen Rettungshubschrauber in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht werden. Der Beifahrer, ebenfallse ein Heranwachsender, erlitt durch den Zusammenprall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 64-jährige Fahrer des zweiten Pkws erlitt leichte bis mittelschwere Verletzungen. Alle unfallbeteiligten Personen stammen aus dem Landkreis Rosenheim.
Der Sachschaden an den Pkws wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. An der Kapelle entstand ein Sachschaden von rund 50.000 Euro. Das Gebäude gilt derzeit als einsturzgefährdet.
Durch die umliegenden Feuerwehren wurde die technische Rettung, die Verkehrslenkung und die Reinigung der Fahrbahn vorgenommen. Neben dem eingesetzten Notarzt, zwei Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber befand sich auch das Kriseninterventionsteam (KIT) zur Betreuung der Angehörigen im Einsatz.
Durch die zuständige Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, wurde ein unfallanalytisches Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs in Auftrag gegeben.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt nun die Polizeiinspektion Wasserburg.