Presse

Nr.: 0698 –Versammlungen, Freimarkt und Fußball am Halloween-Wochenende–

-Ort: Bremen Zeit: 31.10.2026 bis 01.11.2026Am kommenden Wochenende werden mehrere Versammlungen, das Bundeligaspiel Werder gegen Hoffenheim und der Freimarkt für arbeitsreiche Tage für die Polizei Bremen und volle Straßen sorgen. Vor allem der Samstagnachmittag steht hier im Fokus. Gleichzeitig gibt die Polizei Hinweise für Halloween. Ab 14 Uhr liegt am Samstag eine Anmeldung mit 4000 Teil Weiterlesen →

261029-3. Zeugenaufruf nach Raubdelikt in Hamburg-Billstedt

Tatzeit: 28.10.2026, 18:20 Uhr Tatort: Hamburg-Billstedt, Heideblöck Gestern Abend haben zwei unbekannte Minderjährige eine 83-Jährige an ihrer Wohnanschrift beraubt und dabei verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Nach den bisherigen Erkenntnissen des örtlichen Raubdezernats (LKA 164) sprach augenscheinlich eine unbekannte Person die Seniorin vor ihrer Wohnanschrift Weiterlesen →

261029-2. Sicherstellung von pyrotechnischen Gegenständen in Hamburg-Bahrenfeld

Zeit: 28.10.2026, 15:15 Uhr Ort: Hamburg-Bahrenfeld Das Landeskriminalamt für Sprengstoffdelikte (LKA 75) hat im Rahmen der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses an der Wohnanschrift eines 19-jährigen Mannes rund 100 Kilogramm erlaubnispflichtige und illegale pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Das LKA 75 war zuvor im Rahmen von Ermittlungen auf eine Chatgruppe aufmerksam gewor Weiterlesen →

Nr.: 0697–Radfahrer schwer verletzt–

-Ort: Bremen-Obervieland, OT Kattenturm, Kattenturmer Heerstraße Zeit: 28.10.26, 9.45 UhrEin 36-jähriger Pedelec-Fahrer kollidierte am Mittwochvormittag in Kattenturm mit einem 57 Jahre alten Radfahrer. Der 57-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Es bestand Lebensgefahr. Der 36-Jährige fuhr mit seinem Elektrofahrrad hinter dem 57-Jährigen auf dem Radweg der Kattenturmer Weiterlesen →

Nr.: 0696 –Mutmaßliche Mitglieder von Einbrecherbande festgenommen–

-Ort: Bremen Stadtgebiet Zeit: 28.10.2026Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei führten am Mittwochmorgen zur Umsetzung mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse im Bremer Stadtgebiet sowie dem niedersächsischen Umland. Die Maßnahmen wurden unter Beteiligung von Spezialkräften durchgeführt. Dabei wurden zwei Haftbefehle vollstreckt. Seit September 2026 ermittelte die Kriminalpolizei intensi Weiterlesen →

261029-1. Vermisstenfahndung nach 12-jährigem Jungen aus Hamburg-Lurup

Zeit: seit 28.10.2026, 13:30 Uhr Ort: Hamburg-Lurup, Elbgaustraße Seit Mittwochmittag wird der 12-jährige Sebastian Aleksandar Maßmann aus dem Stadtteil Lurup vermisst. Die Polizei fahndet jetzt öffentlich mit einem Lichtbild nach dem Kind. Nach den bisherigen Erkenntnissen verließ der Junge am Mittwochmittag seine Wohngruppe im Stadtteil Lurup und ist seitdem unbekannten Aufenthalts. Die Weiterlesen →

261028-2. Schneller Ermittlungserfolg – Vorläufige Festnahme nach versuchtem Tötungsdelikt in Hamburg-Langenhorn

Tatzeit: 27.10.2026, 19:22 Uhr Tatort: Hamburg-Langenhorn, Langenhorner Markt Gestern Abend kam es im Stadtteil Langenhorn zu einem versuchten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38-jährigen Mannes. Einsatzkräfte nahmen heute Mittag einen 48-jährigen Tatverdächtigen vorläufig fest. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge begab sich der 38-Jährige nach Feierabend auf den Vorplatz der ansässige Weiterlesen →

261028-1. Zeugenaufruf nach Überfall auf eine Spielhalle in Hamburg-Barmbek-Süd

Tatzeit: 28.10.2026, 03:21 Uhr Tatort: Hamburg-Barmbek-Süd, Humboldtstraße Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht eine Spielhalle im Stadtteil Barmbek-Süd überfallen. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen. Den bisherigen Erkenntnissen des zuständigen Raubdezernats der Region Nord (LKA 144) zufolge betrat der mit einer Sturmhaube maskierte Mann die Geschäftsräume der Spielhalle, be Weiterlesen →

Neue Forschungserkenntnisse zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte aus dem Projekt SAGRE

Mit dem Abschlusssymposium im Projekt SAGRE werden die Erkenntnisse zum Themenfeld Gewalt gegen nichtpolizeiliche Einsatzkräfte sowie daraus entwickelten Handlungsempfehlungen als Querschnitt aus Forschung und Praxis einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

In den letzten zwei Jahren hat sich ein Forschungsprojekt der Berliner Feuerwehr, Stab Forschungsprojekte, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement, sowie dem Bayerischen Roten Kreuz, Landesgeschäftsstelle München, aus verschiedenen Blickwinkeln mit den Hintergründen und Auswirkungen von Aggression und Gewalt gegen Rettungs- und Einsatzkräfte beschäftigt. Im Rahmen eines Abschlusssymposiums, eingeleitet durch den ständigen Vertreter des Landesbranddirektors der Berliner Feuerwehr, Per Kleist, wurden die gesammelten Erkenntnisse und neu entwickelten Handlungsempfehlungen heute Expertinnen und Experten von verschiedenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) sowie Forschungseinrichtungen präsentiert. Damit soll der Schutz von Rettungs- und Einsatzkräften sowie die Handlungsfähigkeit der Freiwilligen und Berufsfeuerwehren sowie Hilfsorganisationen langfristig gestärkt werden.

Die Leiterin des Forschungsbereichs der Berliner Feuerwehr, Dr. Rebecca Prell, stellte die Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Betroffenen vor. Die strukturellen Hintergründe und Situationsdynamiken, die zu Gewalt führen, wurden mit qualitativ erhobenen Daten von Prof. Dr. Daniela Hunold, Professorin für Soziologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, erläutertet. Michaela Selzer, Projektleiterin in der Forschungsabteilung des Bayerischen Roten Kreuzes, verwies auf ein Kernergebnis des Vorhabens: Eine Vielzahl an datenbasierten Handlungsempfehlungen für die betroffenen Organisationen, involvierte Einsatz- und Führungskräfte, sowie weitere relevante Behörden und politische Institutionen stehen frei nutzbar zur Verfügung. Durch den im Projekt eingenommenen 360°-Blick wurden außerdem systematisch Forschungsdesiderate abgeleitet. Ergänzt wurden die Ergebnisdarstellungen mit Keynotes aus Forschung und Praxis: Prof. Dr. Oberwittler präsentierte Hintergründe aus der sozialräumlichen Kriminalitäts- und Jugendforschung und ging besonders auf die aktuellen Bedingungen der gesellschaftlichen Integration von Jugendlichen ein. Ein Kiezbeauftragter der Berliner Feuerwehr, Christian-Marc Hans, beschrieb das Vorgehen der gewaltpräventiven Kiezprojekte, mit denen Einsatzkräfte der Feuerwehr den direkten Austausch mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in der Nachbarschaft suchen.

Zu den zentralen Erkenntnissen gehört, dass die Einsatzkräfte in Deutschland eine teils breite Definition davon haben, was Gewalt eigentlich ist. Diese weicht mitunter davon ab, was juristisch nachverfolgbar ist. Am häufigsten erlebt werden verbale Anfeindungen sowie Sachbeschädigung oder die Behinderung der Arbeit, z.B. durch andere Verkehrsteilnehmende. Kollektive und zielgerichtete Gewalt, wie sie sich z.B. Silvester 2022/23 in Berlin ereignet hat, bleibt jedoch ein Ausnahmeereignis und entspricht nicht der wiederkehrenden medialen Darstellung zu diesem Phänomen. Meldesysteme werden von den Mitarbeitenden nicht regelmäßig genutzt, da Einsatzkräfte den Eindruck haben, eine Meldung hätte keine Konsequenzen. Sowohl administrative Hürden als auch fehlendes juristisches Wissen sind weitere Hinderungsgründe, wodurch es in den Organisationen kaum belastbare, vergleichbare Zahlen gibt. Letztendlich lassen sich verschiedene Einflussfaktoren für Gewalt gegen Einsatzkräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr und Rettungskräfte ableiten, welche sich in gesellschaftlichen, organisationalen sowie situativen Bedingungen verorten lassen.

SAGRE (Schutz vor Aggression und Gewalt für Rettungs- und Einsatzkräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr) wird im Zuge der Bekanntmachung „Anwender – Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit II“ im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 bis 2023“ der Bundesregierung gefördert. Alle Hintergründe und Veröffentlichungen des Projektes können auf projekt-sagre.de eingesehen werden. Hinzu kommt ab Januar 2027 ein abschließendes Kompendium, in dem alle zentralen Handlungsempfehlungen zusammengefasst werden.

 

Pressestelle

Berliner Feuerwehr

Nr.: 0695 –Schwerpunktkontrollen zum Freimarkt–

-Ort: Bremen-Schwachhausen, OT Bürgerpark, Parkallee Zeit: 27.10.26, 16.30 - 22 UhrDie Polizei Bremen führte am Dienstag anlässlich des 991. Bremer Freimarktes umfangreiche Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen durch. Knapp 50 Einsatzkräfte kontrollierten an einer stationären Kontrollstelle in der Parkallee sowie mit mehreren mobilen Teams im Umfeld des Freimarktes. Unte Weiterlesen →